Eisenmangel – alles, was Du wissen mußt

Eisenmangel bei Hashimoto
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Herzlich willkommen zum heutigen Artikel, in dem ich über verschiedene Aspekte des Eisenmangels spreche! ,

Du erfährst u.a.,

  • wie Eisenmangel überhaupt zustande kommt,
  • welche Laborwerte Du unbedingt für eine anständige Diagnostik erheben solltest,
  • wie Du einen Eisenmangel merkst,
  • warum er besonders bei Autoimmunerkrankungen so verbreitet ist und selbstverständlich spreche ich auch darüber,
  • wie Du einen Eisenmangel wieder loswerden kannst.
  • Außerdem hatte ich Euch gefragt, welche Fragen und Herausforderungen Euch beim Eisenmangel besonders beschäftigen und beantworte sie in dieser Podcastfolge ebenfalls.

Also hör rein! Und wenn Du unter einem Hashimoto leidest, Dich total schlapp fühlst, Dir Dein Haar ausgeht und Du trotz Kalorienrestriktion immer weiter zunimmst, aber keinen Arzt oder Therapeuten findest, der Dich hier adäquat betreut, dann komm doch in meinen Schilddrüsen Empowerment Kurs, der bald startet und für den Du Dir jetzt kostenlos Deinen Platz sichern kannst. Den Link findest Du hier:

In diesem Kurs gehen wir auch ganz intensiv darauf ein, was Du speziell beim Eisenmangel alles tun kannst, und ich verrate Dir dort ganzheitliche Hacks, die sich in meiner fast 20 jährigen klinischen Erfahrung sehr bewährt haben und auch Dir helfen, Deinen Eisenmangel zu überwinden. Also, sichere Dir noch heute Deinen Platz!

Eisenmangel verursacht viele verschiedene Symptome, z.B. Haarausfall

Der Eisenmangel ist ja deshalb ein so relevantes Thema, weil er sich durch so viele belastende Symptome bemerkbar macht, wie z.B. chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und den Haarausfall.

Eisenmangel ist beim Haarausfall tatsächlich einer der Hauptverursacher. Was aber auf der anderen Seite auch wieder eine gute Nachricht ist, denn wenn Du Deinen Eisenmangel in den Griff bekommst, hast Du gute Chancen, dass Dein Haarausfall besser wird.

Eisenmangel ist die Hauptursache für Haarausfall bei Frauen vor der Menopause

…und ist oft der Grund dafür, dass Frauen mit Hashimoto trotz der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten weiterhin Haare verlieren. Eine im Iran durchgeführte Studie an heranwachsenden Mädchen untersuchte die Auswirkungen von Eisenmangel auf junge Frauen, indem Urin- und Serumproben von Mädchen mit Eisenmangel gesammelt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen den untersuchten T4-, TSH- und Ferritinwerten der Probandinnen bestand, was darauf hindeutet, dass Eisenmangel den Schilddrüsenhormonstatus bei heranwachsenden Mädchen beeinflussen kann.

Symptome bei Eisenmangel

Ich beobachte in meinen Mentorings regelmäßig, dass das Haarwachstum sich verbessert, wenn es gelingt, den Eisenspiegel erfolgreich anzuheben. Allerdings gestaltet sich der Eisenausgleich bei vielen Betroffenen schwierig, weil zum einen die Schilddrüsentabletten oft nicht gut vertragen werden und zum anderen das Verdauungssystem bei vielen Menschen mit Hashimoto nicht einwandfrei funktioniert, weshalb die Nährstoffe nur mühsam vom Körper aufgenommen werden können. Hinzu kommt bei den Frauen natürlich der regelmäßige monatliche Blutverlust. Einige Frauen leiden hier unter einer verstärkten bzw. verlängerten Regelblutung. Wenn das der Fall ist und es über einen längeren Zeitraum besteht, solltest Du es gynäkologisch abklären lassen. Dahinter können sowohl Schleimhautwucherungen der Gebärmutter als auch Infektionen, Gerinnungsstörungen oder Dysbalancen der weiblichen Sexualhormone stecken. Viele Ursachen lassen sich einer geeigneten Behandlung zuführen, damit sich dann die monatlichen Eisenverluste wieder in Grenzen halten.

Diagnostik bei Blutarmut

Hinsichtlich der Diagnostik einer Blutarmut kannst Du bei Deinem Arzt ein einfaches Blutbild durchführen lassen, in dem sich direkt zeigt, ob eine Blutarmut vorliegt oder nicht. Anhand der verschiedenen Laborwerte kann man sogar sehen, ob es sich um eine Blutarmut in Folge eines Eisen- oder eines Vitamin- oder Folsäuremangels handelt.

Wenn sich im Blutbild zeigt, dass es sich am ehesten um einen Eisenmangel handelt, sollte das Speichereisen, also das Ferritin gemessen werden. Zudem ist es sinnvoll, die Transferrinsättigung zu messen. Das Transferrin ist das sog. Transporteisen im Blut. Ist es erniedrigt, spricht dies für einen Eisenmangel. Darüber hinaus gibt es noch einen Laborwert, der nur wenigen bekannt ist und der deshalb oft auch nicht untersucht wird, nämlich das Zinkprotoporphyrin. Das ist ein Wert, der deshalb wichtig ist, weil Du daran z.B. ablesen kannst, ob eine genetische Ursache hinter Deinem Eisenmangel steckt oder ob eine Belastung durch Umweltgifte vorliegt. Das Zinkprotoporphyrin ist ein Wert, der sehr sensitiv auf einen Eisenmangel reagiert, also früh anschlägt, wenn ein Eisenmangel vorliegt. Ein weiterer Wert, der ebenfalls oft nicht beachtet wird, ist der lösliche Transferrin Rezeptor (sTfR). Dieser gibt ebenfalls Aufschluß über Art und Ursache der Blutarmut.

Bei einem Eisenmangel zeigt sich im Labor ein typisches Muster

Bei einem Eisenmangel zeigen die Laborparameter des Eisenstoffwechsels typischerweise folgendes Muster: Das Serumeisen und Ferritin ist typischerweise erniedrigt, das Transferrin erhöht, die Transferrinsättigung dagegen eher erniedrigt und das Zinkprotoporphyrin dafür wiederum typischerweise erhöht.

Die Bestimmung des Serumeisens spielt für die Diagnostik interessanterweise eine eher untergeordnete Rolle, was u.a. daran liegt, dass der Eisenwert im Blut erheblichen tageszeitilichen Schwankungen unterliegt. Für die Diagnose wichtiger ist daher eher die Messung der eben genannten Laborwerte. Ein Wert allein ist übrigens ohnehin selten aussagekräftig genug. Erst die Zusammenschau plus das klinische Bild – also welche Beschwerden und Symptome jemand hat, gibt ein klares Bild.

Die Laborinterpretation gehört in erfahrene Hände

Erst auf dieser Grundlage darf überhaupt erst eine Diagnose gestellt werden. Auch würde ich Dir empfehlen, nicht ohne ärztliche Unterstützung die eigenen Blutwerte interpretieren zu wollen, denn verschiedene Blutwerte können auch aus anderen Gründen als dem Eisenmangel aus der Spur sei. Das Ferritin ist dafür ein gutes Beispiel. Denn das Ferritin gehört zu den sog. Akute Phase Proteinen und kann deutlich erhöht sein, wenn Du z.B. unter einer Lebererkrankung oder einer Entzündung leidest.

Du merkst schon, die richtige Interpretation der Blutwerte ist nicht so ohne. Deshalb solltest Du Dich da auch unbedingt von einem erfahrenen Arzt/Ärztin beraten lassen. Ich erlebe es im Alltag, in Internetforen und auch auf Social Media leider immer wieder, dass medizinisch nicht ausreichend geschulte bzw. erfahrene Menschen Laborinterpretationen vornehmen, die z.T. hanebüchen bis total falsch sind und die Betroffenen in große Unsicherheit und Irritation stürzen und sogar zu medizinisch fragwürdigen bis gefährlichen Aktionen verleiten.

In meinen Kurzmentorings biete ich Dir ebenfalls fundierte Laborinterpretationen an

Deshalb meine dringende Bitte an Dich an dieser Stelle: Lass Dich in puncto Laborwertinterpretation immer von jemandem beraten, der hier echte klinische Erfahrung hat und mit echten Patienten gearbeitet hat und sich wirklich damit auskennt. Wenn Du hier Fragen zu Deinem Labor hast, zu Deiner Laborkonstellation und welche Konsequenzen das auf Deine weitere Behandlung hat, dann kannst Du mich auch sehr gerne dafür kontaktieren. Ich biete gezielte Kurzberatungen z.B. im Rahmen meiner Express-Mentorings an. Da schickst Du mir vorher alles, ich schaus mir an und berate Dich dann intensiv zu Deinem Thema und beantworte Dir persönlich Deine Fragen dazu. Schau dazu gern mal HIER.

Und wo wir gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln waren: Ich komme dazu gleich nochmal etwas ausführlicher. Aber soviel schonmal an dieser Stelle, weil ich das leider auch schon des öfteren gesehen und erlebt habe: Bitte nimm nicht einfach blind haufenweise Eisen zu Dir und lass Dir auch nicht alle Nase lang eine Eiseninfusion verabreichen. Das ist nämlich nicht ohne. Denn das Eisen wird nicht einfach so wieder ausgeschieden, wenn Du zuviel davon hast, sondern kann in den Organen abgelagert werden. Deshalb solltest Du hier aufpassen. Zur richtigen Dosierung und Einnahme komme ich gleich noch.

Wofür wir Eisen benötigen

Symptome des Eisenmangels

Kommen wir jetzt aber erst einmal zu den Symptomen des Eisenmangels. Das was jedem bekannt sein dürfte, sind Müdigkeit, Schlappheit und Blässe. Wobei die Blässe eigentlich erst auftritt, wenn Du wirklich krass im Mangel bist.

Außerdem gibt es einige Veränderungen an Deiner Haut, so kann sie durch Eisenmangel sehr trocken werden und fürchterlich jucken. Aus der Community höre ich das sehr häufig. Oder Deine Mundwinkel reißen ein, was sehr unangenehm ist. Ein weiteres Symptom für Eisenmangel sind aber auch brüchige Nägel und Aphten in der Mundschleimhaut. Also wenn Du damit zu kämpfen hast, könnte es sich lohnen, hier einmal nach dem Eisenspiegel zu sehen. Ebenso, wenn Du unter Restless Legs leidest, Dich schlecht konzentrieren kannst oder ständig Kopfschmerzen hast.

Und bei Hashimotobetroffenen ist Eisenmangel wie vorhin schon erwähnt eine der Hauptursachen für Haarausfall! Viele meiner Mentees beobachten nach Ausgleich ihres Eisenspiegels eine dramatische Verbesserung ihrer Haarpracht. Also, das Eisen aufzufüllen, lohnt sich total!

Wie hoch sollte der Eisenwert sein?

Ich persönlich empfehle hier, nicht nach dem Eisenwert zu gehen, da dieser wie gesagt großen Schwankungen unterliegt, sondern dafür lieber den Ferritinwert zu nehmen. Dieser liegt bei Frauen so zwischen 20 und 200 ng/ml. Das heißt, Du hättest grundsätzlich schon einen normalen Wert, wenn Du ein Ferritin von 22 hast. De Facto ist es aber so, dass Dir damit gar nicht geholfen ist, besonders, wenn Du auch noch einen Hashimoto hast. Um hier wirklich deutliche Verbesserungen zu spüren, sollte Dein Ferritinwert bei mindestens 40 liegen. Um den Haarausfall in den Griff zu bekommen, ist ein Wert von 70 besser, einer von 90 bis 110 aber optimal.

Deshalb kann es hier natürlich auch etwas dauern, bis Du diese Werte erreicht hast und entsprechend was merkst, wenn Du mit einem niedrigen Wert startest und Deine Speicher fast leer sind. Deshalb hab hier ein wenig Geduld.

Wie kommt es eigentlich zu einem Eisenmangel?

Grundsätzlich gilt immer, wenn Du einen Mangel hast, egal welchen, dann hast Du entweder einen erhöhten Bedarf, einen größeren Verlust oder eine schlechte Aufnahme. Deshalb ist es bei jedem Mangel wichtig, hier nach diesen drei Ursachen zu fahnden.

So hast Du z.B. in der Schwangerschaft einen erhöhten Bedarf und durch die monatliche Periode einen regelmäßigen Eisenverlust. Während jeder Menstruation verliert eine Frau im Schnitte zwischen 1-6 mg Eisen, während eine Schwangerschaft einen Verlust von 600-1000 mg Eisen bedeuten kann! Auch Blutungen wie z. B. Nasenbluten,  Blutungen aus dem Darm und Darminfektionen können zu Eisenverlusten führen. Außerdem kann eine schlechtere Aufnahme von Eisen durch bestimmte Medikamente, diätetische Faktoren, SIBO, Zöliakie und Nahrungsmittelunverträglichkeiten getriggert werden.

Beim Hashimoto z.B. wird der Eisenmangel besonders gern durch einen Magensäuremangel gefördert. Ich hab dazu vor Kurzem einen ausführlichen Blogartikel geschrieben. Schau dort gern mal vorbei. Dort gehe ich auf den Zusammenhang von Magensäuremangel bei Hashimoto näher ein und da erfährst Du auch, was Du tun kannst, um hier der Säure wieder auf die Sprünge zu helfen.

Stoffe, die die Eisenaufnahme hemmen

Auch Stoffe wie Kaffee und Schwarztee können die Eisenaufnahme hemmen. Ebenso Kalziumpräparate, die Du daher getrennt von Deinen Eisenpräparaten einnehmen solltest. Auch kann Phytinsäure, die in Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide vorkommt, und als Nahrungsinhibitor bekannt ist, verhindern, dass Mikronährstoffe wie Eisen vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Erhitzen oder Garen lockert die Lebensmittelstruktur, zerstört teilweise die hemmenden Faktoren und verbessert dadurch die Bioverfügbarkeit des Nicht-Häm-Eisens in diesen pflanzlichen Lebensmitteln. Wenn Du eher auf Rohkost stehst, kann es daher Sinn machen, phytinsäurehaltige Lebensmittel zu meiden oder entsprechend zuzubereiten, bis Dein Eisenspiegel wieder ausgeglichen ist.

Mit Nahrung den Eisenspiegel anheben

Wenn du einen leichten Eisenmangel hast, kann Essen als Medizin ein Schlüssel zur Erhöhung deines Eisenspiegels sein.Eisen ist in verschiedenen Lebensmitteln sowohl in der Häm- als auch in der Nicht-Häm-Version enthalten. Die Häm-Version ist die besser absorbierte Version und kommt vor allem in tierischen Produkten vor.

Der höchste Eisengehalt findet sich hier in Organfleisch, wie z.B. Leber. Wenn DU nicht so ein Leberfan bist, dann ist das Muskelfleisch von Rind, Pute und Huhn die nächstbeste Wahl. Nicht-Hämeisen ist dagegen in Nüssen, Bohnen und Spinat enthalten und wird normalerweise nicht so gut aufgenommen. Der Darm nimmt nämlich 25 % des Häm-Eisens aus Fleisch und nur 10 % des Nicht-Häm-Eisens aus pflanzlicher Quelle auf. Nahrungsfaktoren beeinflussen darüber hinaus die Aufnahme des Nicht-Häm-Eisens, jedoch nicht des Häm-Eisens. Wenn Du Dich strikt vegetarisch oder vegan ernährst, kannst DU aber mit Vitamin C auch die Aufnahme des Nicht-Häm Eisens unterstützen. Ob in ausreichendem Maße, wird Dir Dein Bluttest sagen. Aber es ist zumindest ein guter Weg, um einem Eisenmangel entgegenzuwirken.

Eisenhaltige Lebensmittel

Was ist denn nun aber, wenn Nahrung allein nicht ausreicht, Du also trotz des Verzehrs von ausreichend rotem Fleisch und Leber weiterhin mit niedrigen Ferritinwerten zu kämpfen hast oder wenn Du eher vegetarisch oder vegan unterwegs bist? Tja, dann können Dir natürlich auch Nahrungsergänzungsmittel helfen.

Was Du sonst noch tun kannst, um Deinen Eisenspiegel zu erhöhen

Verdauungsenzyme und hochdosierte Probiotika

Wir sind, was wir aufnehmen… Die Aufnahme hängt von der Verdauung ab. Eisen wird am besten in einem sauren Milieu aufgenommen. Wenn du nicht genug Magensäure bildest, kannst du deine Eisenaufnahme steigern, indem du zusätzlich zu eisenhaltigen Lebensmitteln eine der folgenden Maßnahmen ergreifst: frisch gepressten Zitronensaft zur Eisenaufnahme trinken oder ein saures Magenmilieu schaffen, indem du zu den Mahlzeiten Betain mit Pepsin einnimmst. Auch darauf gehe ich übrigens in der Magensäurefolge näher ein.

Die Aufnahme von Nährstoffen aus unserer Nahrung hängt aber oft auch von der Art der Bakterien in unserem Verdauungstrakt ab. Probiotika können die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung um bis zu 50% erhöhen. Deshalb ist es so wichtig, dass Du Deine Darmflora ins Gleichgewicht bringst, die guten Bakterien unterstützt und die schlechten bestenfalls aussortierst. Hierauf gehe ich z.B. im Darmmodul des Schilddrüsenempowerment Kurses noch einmal ganz intensiv ein. Denn ein starker Darm ist eine der Säulen für eine gesunde Schilddrüse!

Eisenpräparate

Viele Eisenpräparate liegen in der Nicht-Häm-Form vor und werden deshalb oft nicht so gut resorbiert. Außerdem bekommen viele Menschen von den Nahrungsergänzungsmitteln Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung! Deshalb macht es hier Sinn, nach schonenderen Alternativen Ausschau zu halten. Eine ist z.B. das Eisenpräparat von Naturtreu mit dem schönen Namen Blutkraft. Hier wird Eisen nicht nur mit Vitamin C kombiniert, was die Resorption verbessert. Sondern es liegt zudem als Eisen- Bisglycinat vor. Die Kombination mit der Aminosäure steigert die Aufnahme im Körper erheblich.

Denn, was wenig bekannt ist, ist, dass es mit Eisenbisglycinaten durchaus eine pharmakologische Zubereitung zur Eisensubstitution gibt, die eine bessere Bioverfügbarkeit ermöglicht und deshalb bei gleichem Effekt um bis zu 75 % geringer dosiert werden kann. Hierdurch wird die Nebenwirkungsrate erheblich reduziert. Und dieses Eisenbisglycinat liegt genau in der Blutkraft von Naturtreu als Zubereitung vor. Bei Eisenbisglycinat reichen 25 % der Dosis von herkömmlichem Eisensulfat, um die gleiche Wirkung zu erzielen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass bei Schwangeren z.B. 25 mg Eisenbisglycinat ebenso effektiv war die die Gabe von 50 mg Eisensulfat – und das bei geringeren Nebenwirkungen. Wenn Du also bisher nicht Deinen Zielwert mit Deinem Eisenpräparat erreichen konntest, dann wäre das vielleicht eine gute Alternative für Dich. Klick auf das Bild und Du gelangst direkt zu Naturtreu. Mit dem Rabattcode DocDoro10 sparst Du noch einmal 10%.

Blutkraft von Naturtreu

Layrisse et al zeigten in ihrer Arbeit „Iron bioavailability in humans from breakfasts enriched with iron bis-glycine chelate, phytates and polyphenols“ eine 50 % größere Bioverfügbarkeit von Eisenbisglycinaten. 2012 stellten Ferrari P et al. in ihrer Arbeit fest, dass ein Viertel der Eisenmenge in Form eines Eisenaminosäurechelates reichte, um ähnliche Effekte wie mit Eisen-Sulfat zu erreichen. Auch traten weniger unerwünschte Arzneimittelwirkungen des Magen-Darm-Traktes auf als unter Eisen-Sulfat. Bei Schwangeren zeigte sich eine Verabreichung 25 mg Eisenbisglycinat ebenso effektiv wie die Gabe von 50 mg Eisensulfat. Bagna et al wiesen mit ihrer Arbeit zusätzlich darauf hin, dass bei Eisenbisglycinat 25 % der Eisensulfat-Dosis ausreichen, um den gleichen Effekt bei weniger Nebenwirkungen zu erzielen.Man sollte also, insbesondere wenn Nebenwirkungen durch „klassische“ Eisenzubereitungen wie Eisensulfat oder Eisengluconat aufgetreten sind, einen Versuch mit niedriger dosiertem Eisenbisglycinat in Erwägung ziehen.

Eiseninfusion

Eine weitere Möglichkeit ist das Verabreichen intravenösen Eisens. Intravenöses Eisen kann Deinen Ferritinspiegel mit ein paar Infusionen innerhalb von zwei Wochen wiederherstellen, führt in der Regel nicht zur Verstopfung und erfordert keine tägliche Einnahme von Tabletten. ABER: Es ist keine Dauerlösung. Denn auch wenn sich der Eisenspiegel im Labor offenbar schnell erholt, bleibt er leider nicht lange dort, wo er sein soll. Das Eisen geht schnell hoch, aber leider auch schnell wieder runter. Insofern bin ich persönlich kein großer Fan davon. Zudem hast Du das Risiko, dass sich das Eisen in Deinen Organen ablagert, wenn Du die Infusionen regelmäßig bekommst. Und grundsätzlich gilt bei der Eisensubstitution: Ergänze es nur, wenn ein Mangel auch nachgewiesen ist!

So, das war´s mal wieder für heute. Ich hoffe, Du konntest wieder viel für Dich mitnehmen. Im Schilddrüsenempowerment Kurs hat der Eisenmangel einen besonderen Stellenwert. Da gehen wir ganz ausführlich darauf ein, weil Eisen ein so zentraler Nährstoff ist. Und da gibt’s dann auch noch ein paar erprobte Hacks, wie Du Deinen Eisenspiegel hochschrauben kannst, auch wenn Dir bisher nichts geholfen hat.

Hab noch einen fantastischen Tag, wo auch immer Du grad bist und vergiß nicht: Du bist göttlich! Deine Doro

Referenzen

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