VITAMIN D BEI HASHIMOTO

Dr.MED.DOROTHEA LEINUNG

Herzlich willkommen zu diesem Artikel, in dem ich über ein extrem wichtiges, aber auch mega kontrovers diskutiertes Thema, spreche, nämlich das Vitamin D und welche Auswirkungen sie auf Deine Schilddrüse hat.

Um kaum ein weiteres Vitamin wird auf Youtube und Co wohl mehr gestritten als um dieses. Und zu kaum einem anderen Nährstoff gibt es so viele Beiträge. Aber angesichts der diversen Fähigkeiten des Vitamin D auch kein Wunder.

Ich spreche heute ausführlicher darüber,

  • wozu wir Vitamin D gerade bei Autoimmunerkrankungen wie dem Hashimoto besonders benötigen,
  • was das Vitamin D so alles in unserem Körper steuert,
  • worauf Du bei der Einnahme achten solltest und
  • wie Du dafür sorgen kannst, dass Dein Haushalt auf dem optimalen Level gehalten wird.

Lust auf eine intensivere Begleitung?

Und wenn Du unter einem Hashimoto leidest, Dich total schlapp fühlst, Dir Dein Haar ausgeht und Du trotz Kalorienrestriktion immer weiter zunimmst, aber keinen Arzt oder Therapeuten findest, der Dich hier adäquat betreut, dann komm doch in meinen Schilddrüsen Empowerment Kurs, der bald startet und für den Du Dir jetzt kostenlos Deinen Platz sichern kannst. Denn in diesem Kurs gehen wir auch ganz intensiv darauf ein, was Du speziell gegen den Vitamin D Mangel alles tun und damit positiv beeinflussen kannst, und ich verrate Dir dort ganzheitliche Hacks, die sich in meiner fast 20 jährigen klinischen Erfahrung sehr bewährt haben. Also, sichere Dir noch heute kostenlos Deinen Platz!

Schätzungsweise eine Milliarde Betroffene

Es wird geschätzt, dass weltweit ca. 1 Milliarde Menschen einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben. Aber die meisten merken davon nichts, da sich ein Mangel nämlich in relativ unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Muskelschmerzen und -schwäche, Depressionen, , gestörter Wundheilung oder auch Haarausfall zeigen kann. Der Grund für diese vielen Symptome ist die Tatsache, dass Vitamin D ein ziemlicher Tausendsassa ist, beeinflusst es doch bis zu 30.000 Gene in unserem Körper. Wie Du weißt, brauchen wir Vitamin D, damit unser Körper Kalzium aufnehmen und unsere Knochen stärken kann.

Vitamin D ist ein Tausendsassa!

Aber es spielt auch eine wichtige Rolle für einige andere Funktionen in unserem Körper wie z.B. unser Immunsystem. Interessanterweise befinden sich Vitamin-D-Rezeptoren und aktivierende Enzyme auf der Oberfläche der weißen Blutkörperchen! Und Vitamin D kann die Funktion unserer Abwehrzellen, allen voran den Makrophagen und Monozyten verstärken und so Entzündungen reduzieren. Vitamin D unterstützt die Produktion von T-regulierenden Zellen und kann sich offenbar supprimierend auf das Epstein-Barr-Virus auswirken, ein Virus, das mit zahlreichen Autoimmunkrankheiten in Verbindung gebracht wird, darunter eben auch Hashimoto.

Viele Krankheiten werden mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel in Verbindung gebracht, darunter Herzkrankheiten, Depressionen und in den vergangenen Jahren auch Schilddrüsenerkrankungen wie das Hashimoto-Syndrom. Die Optimierung Deines Vitamin-D-Spiegels kann daher ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Remission sein.

Was ist Vitamin D genau?

Denn: eigentlich gibt es gar nicht DAS Vitamin D, vielmehr ist es eine ganze Gruppe von Vitaminen. Das für uns wichtigste ist hier das Vitamin D3 oder auch Cholecaciferol genannt. Das coole am D3 ist, dass es ein echtes Sonnenkind ist, denn mit Hilfe der UVB Strahlung der Sonne wird in unserer Haut das D3 gezaubert. Deshalb ist eigentlich auch die Bezeichnung eines Vitamins nicht ganz korrekt, denn Vitamine können eigentlich per definitionem nicht in ausreichender Menge vom Körper selbst gebildet werden. Aber das ist Korinthen – Du weißt schon.

Vitamin D Aufnahme durch die Nahrung

Wenn Du es Dir aus der Nahrung holen willst, findest Du es natürlich da, wo auch das Fett zuhause ist, denn das Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und deshalb z.B. in Fettfischen wie Hering, Sardine oder Lachs, aber auch in Lebertran zu finden. Wer ausnahmsweise mal keinen Bock auf Lebertran oder Fettfisch hat, der kann sich auch auf Eier, Avocados oder verschiedene Pilzarten stürzen. Hier sind besonders Steinpilze oder Shiitake-Pilze reich an Vitamin D. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass ihr Vitamin-D-Gehalt weit unter dem der Fettfische liegt. Und auch sowieso: Mit der natürlichen Nahrung wird das in der Regel nicht so wirklich was mit dem Vitamin D. Da sind dann eher Nahrungsergänzungsmittel oder viel Sonnentanken gefragt.

Aber warum ist das Vitamin D denn nun eigentlich so der Renner? Das hat damit zu tun, dass es u.a. für unseren Kalzium- und Phosphathaushalt sehr wichtig ist und damit unsere Knochen-, Gewebs- und Zahngesundheit stark beeinflußt. Aber nicht nur das. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D kann nachweislich das Risiko, an einer MS zu erkranken, senken und hat deutlichen Einfluß auf Deine Laune und kann sogar Depressionen vorbeugen! Im Blogartikel findest Du grad zum Thema Depression noch Studiennachweise, die das untermauern.

In einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2013 stellten Forscher fest, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel ein deutlich höheres Risiko für Depressionen haben. In einer anderen Studie wurden Vitamin-D-Rezeptoren in denselben Hirnregionen gefunden, die mit Depressionen in Verbindung gebracht werden, und es wurde festgestellt, dass Vitamin D eine wichtige Rolle für die Gehirnfunktion und die psychische Gesundheit spielt.

Eine Analyse von 10.933 Studienteilnehmern lieferte den ersten belastbaren Beweis dafür, dass Vitamin D tatsächlich vor Atemwegsinfektionen schützt. Die Analyse ergab, dass eine tägliche oder wöchentliche Supplementierung das Risiko einer akuten Atemwegsinfektion bei den Studienteilnehmern mit den niedrigsten Vitamin-D-Ausgangswerten (unter 25 nmol/L) halbierte. Aber auch Menschen mit einem höheren Ausgangs-Vitamin-D-Spiegel profitierten, wenngleich der Effekt bescheidener ausfiel (10 Prozent weniger Risiko). Insgesamt hat sich gezeigt, dass eine Vitamin-D-Supplementierung das Risiko einer akuten Atemwegsinfektion verringert.

Vitamin D auch günstig bei Krebserkrankungen und zur Krebsprävention

Und apropos Studien: neuere Studien weisen übrigens darauf hin, dass eine gute Vitamin-D-Versorgung das Risiko für bestimmte Krebsarten wie beispielsweise Brustkrebs oder Darmkrebs senken kann. Und nicht nur das.

Vitamin D wirkt wohl nicht nur vorbeugend, sondern kann offenbar auch bei einer bereits ausgebrochenen Krebserkrankung den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. So soll Vitamin D hemmend auf die Bildung von Metastasen und das Tumorwachstum wirken. Diese These wurde in Studien bislang für Darmkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und Hautkrebs überprüft. Die Studien deuten darauf hin, dass die Überlebenschancen bei einer dieser Krebserkrankungen durch einen hohen Vitamin-D-Spiegel deutlich steigen können.

Eine Metaanalyse des Deutschen Krebsforschungszentrums konnte beispielsweise zeigen, dass möglicherweise bei allen Krebserkrankungen die Sterblichkeit durch eine Vitamin-D-Supplementierung um etwa 13 Prozent gesenkt werden könnte. Stimmt ja schonmal hoffnungsvoll.

Vitamin D und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse

Zahlreiche Studien haben außerdem einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und verschiedenen Autoimmunerkrankungen wie z.B. dem Diabetes Typ I festgestellt. So wurde zum Beispiel ein Vitamin-D-Mangel mit einer höheren Rate an Typ-1-Diabetes in Verbindung gebracht. In Finnland stieg die Häufigkeit von Typ-1-Diabetes bei finnischen Kindern an, als die empfohlene Tagesdosis Vitamin D von 4000-5000 IE im Jahr 1964 auf 400 IE im Jahr 1992 gesenkt wurde. Seit 2006, dem Jahr, in dem Finnland beschloss, alle Milchprodukte mit Vitamin D3 anzureichern, ist die Zahl der Diabetesfälle bei Kindern jedoch zurückgegangen.

Außerdem gibt es offenbar einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen. Vitamin-D-Mangel wurde bei Hashimoto, Morbus Basedow, Schilddrüsenkrebs und postpartaler Thyreoiditis nachgewiesen.

Eine Studie in der Türkei ergab z.B., dass 92 Prozent der Hashimoto-Patienten einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen! Klar heißt das an dieser Stelle natürlich nicht, dass es hier eine klare 1:1 Kausalität gibt und hier nicht auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Aber die Koinzidenz finde ich dennoch bemerkenswert und hier darf es sicherlich noch einige Kausalitätsstudien geben, die hier auch den ursächlichen Zusammenhang zwischen Vitamin D und verschiedenen Erkrankungen näher untersuchen.

Gleiches gilt dabei auch für Studien, die einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und der Entwicklung von Schilddrüsenantikörpern aufzeigen. Hier fiel z.B. auf, dass ein niedriger Vit D Spiegel sehr häufig mit erhöhten Schilddrüsenantikörpern korreliert.  

Studien haben außerdem ergeben, dass Vitamin D die Schilddrüsen-Antikörper (TPO-Antikörper und TG-Antikörper) bei Menschen senken kann. In einer griechischen Studie wurde berichtet, dass die Schilddrüsen-Antikörper durch die Einnahme von Vitamin D insgesamt um etwa 20 Prozent gesenkt werden konnten.

Es mehren sich auch die Hinweise, dass Vitamin D das Fortschreiten des Hashimotos verlangsamen und möglicherwiese sogar verhindern kann.

Vitamin D und endokrine Gesundheit

Vitamin D senkt nicht nur die Antikörper und wirkt sich positiv auf die Schilddrüsengesundheit aus, sondern ist nachweislich auch hilfreich für das weibliche Hormonsystem. Eine Studie ergab, dass Frauen mit einem normalen Vitamin-D-Spiegel seltener an endokrinen und reproduktiven Erkrankungen wie Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus, Ausbleiben der Periode und anderen Periodenproblemen leiden.

Außerdem hat sich gezeigt, dass Vitamin D das Wachstum von Gebärmuttermyomen hemmen kann, da es das Zellwachstum des Gebärmuttergewebes beeinflusst.

Für wen besteht das Risiko eines Mangels?

Da das Bewusstsein für Hautkrebs und die Verwendung von Sonnenschutzmitteln immer weiter verbreitet ist, nehmen die meisten Menschen keine ausreichenden Mengen an Vitamin D über die Haut auf. Eine klinische Untersuchung im Journal of the American Osteopathic Association ergab, dass fast 1 Milliarde Menschen weltweit einen unzureichenden Vitamin-D-Spiegel aufweisen und dieser Mangel u.a. stark mit der Verwendung von Sonnenschutzmitteln zusammenhängt.

Außerdem sind Menschen in nördlichen Klimazonen aber auch in Mitteleuropa besonders in den Wintermonaten gefährdet, einen Vitamin D-Mangel zu erleiden.

Außerdem besteht bei Menschen mit einem Mangel an Pankreasenzymen ein Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Wenn du einen Mangel an Pankreasenzymen hast, kannst du Fette nicht richtig verdauen und absorbieren. Dadurch kann der Körper fettlösliche Vitamine wie Vitamin D nicht optimal aufnehmen und verwerten.

Testen auf Vitamin-D-Mangel

Meiner Erfahrung nach ist Vitamin D der häufigste Mangel, gefolgt von Ferritin. Da ein Vitamin-D-Überschuss jedoch problematisch sein kann, empfehle ich immer, diese Nährstoffe zu testen, bevor du sie supplementierst.

Wenn du an Hashimoto leidest und deinen Vitamin-D-Spiegel noch nicht hast überprüfen lassen, empfehle ich dir, dies so bald wie möglich zu tun. Wenn du supplementierst, empfehle ich, alle 3 bis 6 Monate zu testen, um sicherzustellen, dass du ausreichend versorgt bist und nicht überdosierst.

Wie kommst Du auf Deinen Vitamin D Gehalt?

Wie wir festgestellt haben, ist es in Mitteleuropa zwischen spätestens Oktober und April schwierig, auf seinen Sonnengehalt zu kommen. Über Nahrung allein ist es auch eine Herausforderung. Deshalb macht es hier Sinn, sich das Vitamin D über Nahrungsergänzungmittel zuzuführen. Hier sind vor allem die Kombinationspräparate aus Vitamin D3 und K2 zu empfehlen. Du bekommst sie in verschiedenen Zubereitungsarten. Ich persönlich präferiere die Tropfenform.

Vitamin D
Vitamin D + K2 (Spare 10% mit DOCDORO10)

Sie ist einfach zu dosieren und läßt sich entweder direkt in den Mund träufeln oder in ein Getränk. Ich habe zuhause verschiedene Produkte, die sich per Pipette dosieren lassen und das ist super praktisch, weil ich mir morgens die Sachen einfach in meinen Smoothie träufeln kann oder in meinen No Coffee – je nachdem, wie es passt. Die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten mit einer Mahlzeit – ob nun fest oder flüssig – kann die Aufnahme von Vitamin D um 30-50 Prozent erhöhen. Deshalb macht die Kombi absolut Sinn. Von Naturtreu und auch von Viktilabs gibt es hier gute Vitamin D3/K2-Zubereitungen. Ich verlinke sie Dir hier einmal:

Vitamin D
Vitamin D von Viktilabs – Super Kombi von Vitamin D3 und K2

Vielleicht kurz zum Vitamin K2, weil ich es gerade erwähnt habe. Warum solltest Du Vitamin D3 und K2 immer kombinieren? Der Grund ist, dass sich beide Vitamin super ergänzen. Beide Vitamine sind fettlöslich, können also im selben Medium aufbewahrt werden. Und wie wirken synergistisch. Denn Vitamin K2 aktiviert die beiden Proteine, die für die Kalziumverwertung im Blut verantwortlich sind, nämlich das Osteocalcin und das Matrix GLA Protein, kurz MGP. Und so hast Du dann die optimale Wirksamkeit des Vitamin D3. Die Kombination ist auch deshalb wichtig, weil viele Menschen nicht nur einen Vitamin D, sondern auch einen Vitamin K Mangel haben. Das ist deshalb wichtig, weil sich die Einnahme von Vitamin D bei Vitamin-K-Mangel negativ auf unsere Arterien auswirken kann. Vitamin-D-Präparate setzen Kalzium aus unserem Körper frei, und im Falle eines Vitamin-K-Mangels kann das Kalzium in die Arterien statt in die Knochen gelangen. Eine ausreichende Menge an Vitamin K kann deshalb eine Arterienverkalkung verhindern und mehr Kalzium in die Knochen einlagern. Das ist speziell bei Osteoporose, die häufig Menschen mit Hashimoto betrifft, von Vorteil. Daher sollte Vitamin D3 mit Vitamin K2 kombiniert werden.

Was wäre denn eine angemessene Dosierung für den Tag?

Nun, das hängt natürlich immer davon ab, wie Dein Ausgangswert ist und welche Ziele Du hast. Leidest Du beispielsweise unter einer Autoimmunerkrankung und hast einen niedrigen Vitamin D Blut-Wert von sagen wir 25 ng/ml, einen Hashimoto und möchtest gerne recht schnell mit Deinem Wert auf z.B. 50-60 ng/ml bringen, dann würde es z.B. nicht reichen, hier die von der DGE, also der deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Tagesdosis von 800 IE einzunehmen. Sicher, es ist besser als nichts. Aber hier solltest Du deutlich höher einsteigen.

Vitamin D kann überdosiert werden! Deshalb mit Bedacht einsetzen!

Wichtig beim Vitamin D: Wie alle fettlöslichen Vitamine kann Vitamin D überdosiert werden, deshalb sollte man es nicht einschmeißen wie Smarties, sondern es mit Bedacht einsetzen. Denn es kann sonst passieren, dass Du eine sogenannte Hyperkalzämie bekommst, die u.a. mit Nierensteinen, Gefäßverkalkung und anderen Symptomen einhergeht. Miß daher unbedingt Deinen Spiegel regelmäßig und laß Dich bei einer höherdosierten Vitamin D Therapie bitte von Deinem Arzt/Deiner Ärztin beraten und begleiten und experimentiere hier ohne Kenntnis der eigenen Werte bitte nicht wild herum.

Nutze auch die natürlichen Vitamin D Quellen!

Aber abgesehen von Nahrungsergänzungsmitteln ist es natürlich auch sehr sinnvoll, das zu nutzen, was die Natur uns gegeben hat, nämlich das Sonnenlicht. Deshalb nutze gerne jede Gelegenheit, um draußen spazieren zu gehen. 15 Minuten mittags ohne Sonnenschutz helfen schon enorm – auch im Winter. Von der frischen Luft und der verbesserten Konzentration sowie der Bewegung ganz zu schweigen.

Wenn Du mit natürlicher Nahrung nachhelfen willst, kannst Du Dich wie grad schon erwähnt, auf Fettfisch stürzen oder wenn Du besonders krass drauf bist: Auf Lebertran. Der enthält nämlich im Schnitt 400 IE auf einen Teelöffel. Die fiesen Varianten, die ganze Generationen von Kindern traumatisiert haben, sind Glücklicherweise von Lebertran in Kapselform abgelöst worden, was nicht mehr ganz so furchtbar ist. Oder Du nimmst Dorschöl, das ist recht mild und geschmacklich nicht so schlimm.

Auch Blaulichtlampen können gute Unterstützer sein

Du kannst aber auch mit Hilfe von speziellen Blaulichtlampen Deinem Vitamin D Haushalt auf die Sprünge helfen. Diese bringen auch die Laune wieder auf Touren. Viele sind tatsächlich sehr happy damit und berichten von beachtlichen Effekten. Und diese ließen sich auch schon in Studien bestätigen, die die Wirksamkeit von Blaulicht auf Stimmung und Immunsystem untersucht haben. Wenn Du Dir eine solche Lampe zulegst und zum Einsatz bringst, beachte dabei unbedingt die jeweilige Geräteempfehlung und übertreibs damit nicht.

Hilft bei der Vitamin D Bildung ein Besuch im Solarium?

Wo wir gerade bei Geräten sind: Ich bekomme immer wieder die Frage, ob man nicht einfach ins Solarium gehen könnte, wenn man im Freien zu wenig Sonne tankt. Die Antwort ist: NEIN! Der Grund ist, dass Solarien vorwiegend mit UVA Strahlen arbeiten, Du aber UVB für die Vitamin D Produktion brauchst. Es gibt zwar spezielle ÚVB-Solarien, aber die findest Du in der Regel nicht in herkömmlichen Solarien. Und – weil die Bemerkung neulich auf Instagram kam: „Nein, Solarien sind keine alleinige Erscheinung der 90er. Es gibt sie immer noch und viele Menschen haben sogar eins davon zuhause rumstehen und beglücken sich und ihre Haut regelmäßig damit.

Ich empfehle aber auch, den Vitamin-D-Spiegel zu überwachen, um sicherzustellen, dass er sich im optimalen Bereich befindet.

Fazit

Wie Du siehst, spielt das Vitamin eine erhebliche Rolle in Bezug auf Immunsystem, Stimmung, Schilddrüse und Hashimoto und es lohnt sich hier, mal seinen Spiegel messen zu lassen und ggf. nachzuhelfen, wenn dieser zu niedrig sein sollte. Und um hier erfolgreich nachzuhelfen, gibt es ja inzwischen jede Menge wirksamer Methoden, die auch glücklicherweise nicht mehr so eklig sind wie früher.

Ich hoffe, Du konntest wieder viel aus dem heutigen Artikel für Dich mitnehmen! Und im Schilddrüsenempowerment Kurs hat das Vitamin D natürlich auch seinen eigenen Platz. Da gehen wir nochmal ganz ausführlich darauf ein. Und da gibt’s dann auch noch ein paar erprobte Hacks, wie Du Deinen Vitamin D Spiegel hochschrauben kannst, damit er in dem für den Hashimoto optimalen Bereich liegt. Sichere Dir am besten jetzt Deinen Platz!

Hab noch einen fantastischen Tag, wo auch immer Du grad bist und vergiß nicht: Du bist göttlich! Deine Doro

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