Wie Du wieder zu mehr Selbstliebe findest

Hallo und herzlich willkommen bei Thea – dem Podcast zur Entdeckung Deiner Göttlichkeit! Mein Name ist Dorothea Leinung und ich bin Deine Gastgeberin!

In der heutigen Podcastfolge erwartet Dich ein Thema, das mir immer wieder in meinen Coachings als Ursache so vieler körperlicher Beschwerden begegnet – nämlich die fehlende Selbstliebe. Tatsächlich ist die Abwesenheit der eigenen Wertschätzung bzw. ich muss da schon fast sagen – das Vorhandensein der Abneigung und manchmal sogar eines regelrechten Hasses auf die eigene Person eine der Hauptursachen für Erkrankungen. Aber betrachten wir es einmal positiv: Wenn die fehlende Selbstliebe Erkrankungen verursachen kann, dann kann das Wiederherstellen einer gesunden eigenen Wertschätzung Erkrankungen auch wieder helfen zu heilen. Und genau darum soll es in der heutigen Episode gehen. Du erfährst, wie Gedanken und Emotionen unseren Körper beeinflussen, bekommst drei wirkungsvolle Tools an die Hand, wie Du Deine Selbstliebe wieder aufbaust und ich erzähle Dir außerdem von einer Frau, die sich mit Hilfe ihrer Gedanken und mit ihrem positiven Mindset von ihrer Krebserkrankung befreit hat.

Zunächst einmal eine Frage an Dich: Wie ist das bei Dir: Du machst einen Fehler, irgendetwas geht schief oder Du vergißt was Wichtiges? Wie gehst Du dann mit Dir um? Sagst Du Dir: O Shit – naja, gut, geht halt mal was daneben. Oder gehörst Du zu den Menschen, die sich gleich selbst total fertig machen. Ungefähr so: Oooooh– Du blöde Kuh! Wie konntest Du das nur vergessen? O Mann! Ich bin so ein verdammter Idiot! So ein Mist, was hab ich Penner mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich Volltrottel nur so einen blöden Fehler machen? Usw…Klar, ich denke, das kennt sicher jeder von sich – Blöde Gedanken, in denen wir uns verurteilen, fertigmachen, ja geradezu vernichten und in denen wir mit uns reden, wie sonst niemand sonst mit uns sprechen würde. Aber wir denken uns: gut, es hört ja keiner zu, das macht ja auch nichts, wenn wir uns selber so runter machen – oder?

Hm…leider macht das doch was aus – das macht sogar eine Menge aus. Denn Worte haben eine unglaubliche Macht. Sie formen unser Denken, unsere Emotionen, unser Sein. Deshalb sei umsichtig mit Deinen Worten und Deinen Gedanken, denn sie werden zu Deiner Welt. 

Wann bist Du das letzte Mal wirklich liebevoll mit Dir umgegangen? Und wenn DU jetzt lange nachdenken mußt, schiebe ich gleich die nächste Frage hinterher: Warum ist das so? Warum hast Du solche Probleme, nett zu Dir zu sein, Dich für das anzuerkennen, was Du bist, was Du kannst, was Du bisher in Deinem Leben Wundervolles getan und geleistet hast? Was ich in meinen Coachings oft als Ursache beobachte, sind v.a. zwei Dinge: Zum einen findet sich bei vielen meiner Coachees, die im Bereich der Selbstliebe eine Herausforderung haben, ein sehr leistungsorientiertes Elternhaus. Dort wurde von Klein auf Leistung gegen Liebe getauscht. DU hast als Kind dann gelernt, dass Du Aufmerksamkeit und Zuwendung nur dann erfahren durftest, wenn Du funktioniert hast, wenn DU brav warst und den Anforderungen entsprochen hast. So lange alles gut lief, war es prima. Aber wenn irgendetwas schief ging, Du also nicht mehr einwandfrei abgeliefert hast, gab es keinen Trost für Dich, sondern es wurde sogar noch oben drauf gehauen mit Worten wie: Du dummes Kind! Warum hast Du das nicht geschafft? Das war doch wohl nicht schwer! Mußtest DU das jetzt vergeigen? Und wie hast DU dann reagiert? Du hast Dich dann vielleicht schuldbewußt zurückgezogen, hast diese Kritik verinnerlicht, angenommen und im Laufe der Jahre hat sich diese Reaktion immer mehr verselbständigt. Sie wurde zu einem festen Teil von Dir. Irgendwann waren es dann nicht mehr Deine Eltern, die Dich fertiggemacht haben, sondern Du bist es schließlich selbst geworden. Und zusammen mit dieser Entwicklung ist dann noch etwas anderes Spannendes passiert: Nämlich dadurch, dass Du Dich ständig fertig machst, übernehmen das plötzlich auch andere in Deiner Umgebung. Dein Partner, Freunde, Deine Kinder womöglich. Und so pflanzt sich das immer weiter fort und wird so vielleicht sogar an die nächste Generation weitergegeben. Das ist eine mögliche Entstehungskette. Aber ich möchte mich gar nicht so lange mit den Ursachen aufhalten, sondern mich viel lieber auf die Lösung fokussieren. Bevor ich gleich zu den drei Tools komme, die Dir dabei helfen, wieder zu mehr Selbstliebe zu gelangen, möchte ich Dich noch kurz einen kleinen Ausflug mitnehmen, der sehr schön zeigt, wie unglaublich mächtig Gedanken und Worte sein können, denn sie formen unser Verständnis von der Welt und das Verständnis, das wir von uns selbst haben.

Vielleicht kennst Du die Wasserkristallversuche von Masaru Emoto. Er war ein japanischer eigentlich Politikwissenschaftler, der in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt wurde mit Wasserversuchen. Er füllte dazu Wasser in Flaschen und ordnete sie dabei jeweils einer positiven und einer negativen Gruppe zu. Die positive Gruppe wurde mit liebevollen Worten angesprochen bzw. die Flaschen mit Etiketten beklebt, auf denen Worte wie „Danke“ oder „Liebe“ standen. Die negative Flaschengruppe dagegen wurde entweder aufs Übelste beschimpft oder entsprechend mit Etiketten beklebt, die mit Worten wie „Krieg“ oder Schimpfwörtern beschriftet waren. Anschließend hat Emoto die Flaschen dann eingefroren und die Kristalle untersucht. Er stellte dabei fest, dass die Wasserproben aus der negativen Gruppe deformierte oder eigenartig verfärbte Kristalle zeigten, die der positiven Flaschen aber hell und vollkommen waren. Er schloss daraus, dass Wasser ein Gedächtnis hat und sich dieses Gedächtnis mit guter oder schlechter Energie aufladen läßt, je nachdem, was man mit dem Wasser anstellt.

Diese Experimente werden immer wieder angeführt, zitiert und als Beweis hergenommen für die Macht positiver wie negativer Intentionen und Worte.

Auch wenn Emotos Experimente sich nicht reproduzieren ließen, außerdem jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrten und daher leider völlig haltlos sind, sind sie doch trotzdem eine hübsche Geschichte und versinnbildlichen sehr schön, welche Macht Worte und Emotionen haben. Denn mit Worten kannst Du vernichten oder jemandem den Himmel auf Erden bereiten, Du kannst verletzen oder aber loben, motivieren, trösten, Hoffnung und Zuversicht geben.

Sicher kennst Du den alten Spruch: „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!“.

Und wie mächtig Deine Gedanken wirklich sind und wie sehr auch unser Körper davon tatsächlich direkt beeinflußt wird, kannst DU ganz einfach einmal austesten. Und dafür möchte ich Dich einladen, an einem kleinen Experiment teilzunehmen. Kannst Du allerdings jetzt nur machen, wenn Du grad nicht Auto oder Fahrrad fährst oder schwere Maschinen bedienst. Bereit? Also:

Schließe einen Moment die Augen.

Stell Dir vor, wie Du eine Zitrone in die Hand nimmst. Du spürst die kalte, glatte Schale in Deiner Hand. Dann legst Du die Zitrone vor Dich auf den Tisch, nimmst ein scharfes Messer und schneidest sie auf. Du merkst, wie der Saft beim Aufschneiden ein wenig herausspritzt. Dann nimmst Du ein Stück und riechst daran. Du ziehst diesen intensiv-säuerlich-frischen Geruch in Deine Nase ein. Dann beißt Du hinein. Der saure Geschmack auf Deiner Zunge läßt Dich Dein Gesicht verziehen. Dein Mund produziert wie verrückt Speichel und Deine Speicheldrüsen schmerzen ein wenig. Du fängst an zu kauen und merkst, wie sich Deine Mimik immer mehr verkrampft. Bis Du das Stück schließlich widerwillig herunterschluckst und sich Deine Gesichtsmuskulatur langsam wieder entspannen kann. Zurück bleibt das säuerlich-frische Gefühl in Deinem Mund.

Jetzt öffne Deine Augen wieder.

Wenn Du Dich soeben richtig auf dieses kleine Experiment eingelassen hast, dann wirst Du einiges festgestellt haben. Deine Gesichtsmuskulatur dürfte sich tatsächlich angespannt, Deine Mimik sich verzogen haben. Du konntest den Geruch und den Geschmack der Zitrone förmlich spüren und wahrnehmen, hattest vielleicht sogar gedankliche Assoziationen an Sommer und Cocktails und wahrscheinlich hast Du sogar vermehrten Speichelfluß festgestellt. Dies hat nichts mit der klassischen Konditionierung zu tun, die Du vielleicht von den Pawlowschen Hunden kennst, deren Speichelfluß durch ein Glöckchen angeregt wurde.
Nein. Dieser Speichelfluß bei Dir wurde allein durch Deine Gedanken hervorgerufen, ohne dass überhaupt irgendein äußerer Auslöser vorhanden war. Und das funktioniert nicht nur im Mund oder mit den Gesichtsmuskeln, sondern dann natürlich auch mit dem restlichen Körper. Es gibt interessante Untersuchungen mit Sportlern, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die eine Gruppe sollte mit tatsächlichen Gewichten trainieren, die andere Gruppe sich nur vorstellen, sie würde trainieren. Dabei sollte sich die zweite Gruppe den Trainingsvorgang ganz intensiv vorstellen, das Gewicht spüren, den Bewegungsablauf in Gedanken ganz genau durchgehen. Nach einiger Zeit wurde geschaut, wer den meisten Muskelzuwachs hatte und siehe da: In beiden Gruppen hatte der Muskelumfang in gleichem Maße zugenommen. Und dabei hatte die zweite Gruppe kein einziges Gewicht in die Hand genommen.

Dieses Experiment zeigt sehr eindrücklich, welche Macht unsere Gedanken tatsächlich haben und welchen Einfluß sie auf unsere Körpervorgänge haben. Und ebenso hat unsere innere Haltung, die wir uns selbst gegenüber einnehmen, massive Effekte auf uns, unseren Körper, unsere Zellen. Bis hin zu den Alterungsprozessen in jeder Zelle. Wir wissen inzwischen nämlich, dass wir durch eine wertschätzende Haltung uns selbst gegenüber meßbar die Lebensdauer in unseren Körperzellen verlängern können.

Aber wie geht das jetzt mit dem positiven Denken? Wie kannst DU Dir mehr positives Denken zulegen? Wie bekommst DU es hin, Dir gegenüber mehr Wertschätzung aufzubauen? Wie kannst Du die Liebe zu Dir selbst ein wenig mehr nähren?

Dafür gibt es ein paar recht einfach umzusetzende Übungen, von denen ich Dir heute hier drei vorstellen möchte und die sehr mächtig sind, wenn Du sie regelmäßig anwendest.

Übung Nr 1 ist die Stop Formel. Die Stop Formel kommt immer dann zum Einsatz, wenn Du merkst, dass der innere Kritiker – oder, wie ich ihn gerne nenne: der innere Spielverderber oder PartyPooper mal wieder die Klappe aufreißt und Dich nicht nur kritisiert, sondern Dich fertigmacht und beschimpft. Gerade wir Frauen neigen erfahrungsgemäß sehr häufig dazu, uns gedanklich regelrecht zu vernichten und uns mit Attributen wie „Du dumme Kuh“ oder _Blöde Sau! Oder dämliche Schlampe zu titulieren und uns auf diese Art so richtig schön fertigzumachen. Das machen wir so gut, dass wir im Außen eigentlich überhaupt niemanden mehr brauchen, der das für uns erledigt. Aber mal ehrlich: Es gibt wohl auch niemanden im Außen, der so mit uns sprechen würde. Und das ist wie ich finde, auch eine sehr interessante Erkenntnis. Wir bereiten uns selbst unsere eigene Hölle. Und das Schlimme ist, wenn wir uns selbst so fertig machen, ziehen wir noch mehr Kritik und negative Urteile aus unserer Umgebung förmlich an. Wir begeben uns dann nämlich auf die Schwingungsfrequenz, die genau diese Art der Kritik anzieht. Und das Schlimme ist: Wir empfinden das dann als völlig natürlich und tragischerweise auch als völlig gerechtfertigt, wenn unser Chef uns für einen vermeintlichen Fehler runterputzt, uns unser Partner wegen einer Lappalie niedermacht oder wir von den Kollegen eins aufs Dach kriegen, weil irgendwas im Projekt schiefgelaufen ist. Das bedeutet, Wir nehmen den Kelch bereitwillig an und trinken das darin enthaltene Gift aus. Gift sind wir ja schließlich durch unsere eigenen Selbstanfeindungen gewöhnt.

Aber da kommt die Stop Regel ins Spiel. Wenn Du das durchbrechen willst, ist der erste Schritt: Achte auf Deine Gedanken. Wenn Du merkst, dass der Party Pooper wieder unterwegs ist und Dir den Tag versauen will, dann sag laut zu Dir: Stop! Probiers mal aus. Das Stop setzt Dein Denken auf Anfang! Quasi wie ein Reset. Es ist wirklich sehr effektiv! Und wenn DU das machst, dann mach das am Anfang auch echt gerne laut. Denn gerade durch das laute Aussprechen unterbricht das wirksam Deinen negativen Gedankenfluß. Was passiert denn da jetzt eigentlich in unserem Hirn, wenn wir das machen? Du darfst Dir das so vorstellen, dass Du dem Stop in dem Moment die Priorität in Deinem Denken einräumst. Das heißt, Du vergißt für einen Moment die schlechten Gedanken und der innere Party Pooper hält die Klappe. Wir machen uns dabei zunutze, dass wir nicht zwei Sachen gleichzeitig denken können, das ist einfach unmöglich. Wenn Du jetzt einwendest: Ja, wie geht dann multitasking? Dann ist dazu zu sagen, dass multitasking nur mit solchen Sachen geht, für die wir keine aktiven Gedanken benötigen. Multitasking geht mit automatisierten Handlungen. Kannst DU ganz einfach ausprobieren: Versuche mal Matheaufgaben zu lösen und Dir gleichzeitig einen kreativen Text auszudenken. Geht nicht. Aber Autofahren und Wasser trinken geht gleichzeitig, weil diese Handlungen eben automatisiert ablaufen. Ok, soviel dazu.

Aber Wie machst Du denn jetzt weiter, wenn DU Deine Gedanken resettet bzw. dem Stop erlaubt hast, Dein Hirn kurz durchzupusten? Das geht so, indem Du die kritischen Gedanken bewußt durch wohlwollende, liebevolle Gedanken ersetzt. Also, anstatt zu denken: Boah, bin ich ein Idiot! Kannst Du stattdessen sagen: Stop! Und dann: Ups, ja, ok das war nix, das kann ich aber deutlich besser.

Gestatte den fiesen Gedanken nicht länger, sich in Deinem Kopf auszubreiten, sondern stoppe sie, bevor sie sich richtig bemerkbar machen können. Und ersetze sie frühzeitig durch angenehme Gedanken.

Und dabei helfen Dir – und jetzt kommt Tipp Nr. 2: die Affirmation des Tages. Was ist eine Affirmation? Affirmation bedeutet übersetzt: Bekräftigung, Bestätigung, aber auch das Bejahen von etwas. In der Psychologie werden Affirmationen gerne eingesetzt, um eine Art positives bzw. günstiges Biofeedback zu erzeugen. Und dafür machst Du Dir einfach den Umstand zunutze, dass unsere Gedanken Emotionen erzeugen und Emotionen wiederum Einfluß auf die stoffliche Zusammensetzung in unserem Körper haben. Such Dir dazu einfach einen positiven Satz, der Dich aufbaut, der Dir zusagt, weil er Deiner Wortwahl am nächsten kommt und den Du Dir deshalb problemlos sagen kannst. Falls Du Anregungen für Affirmationen brauchst: Auf meinem Instaaccount poste ich regelmäßig positive Affirmationen, schau mal durch. Vielleicht ist da die ein oder andere Inspiration für Dich dabei.

Solche Affirmationen kannst DU Dir nicht nur dann sagen, wenn der Partypooper Dir mal wieder ins Hirn bricht, sondern auch einfach mal so als Tagesstart. Sag Dir doch morgens beim Aufwachen direkt mal etwas Nettes. Sowas wie: „Heute sehe ich das Gute in mir und allen Menschen, denen ich begegne.“ Oder: „Ich bin wunderbar, so wie ich bin“ oder „Ich werde geliebt; Heute ist ein wunderbarer Tag!

Wenn Du diese Affirmation verstärken möchtest, dann kannst DU das tun, indem Du – und das ist Tipp Nr. 3: sie nicht nur in Deinem Kopf wiederholst, sondern sie laut und am besten vor dem Spiegel aussprichst. Sieh Dir in die Augen, nimm Dich wirklich wahr und dann sagst Du Dir was Nettes ins Gesicht. Das kann am Anfang komisch sein. Und für manche Menschen bleibt es auch relativ lange komisch, weil wir einfach…naja, es wirkt nunmal eigenartig, wenn wir mit unserem Spiegelbild sprechen. Für viele von uns ist das peinlich, ungewohnt, wir kommen uns irgendwie albern vor. Aber: Es ist tatsächlich unfaßbar wirksam. So wirksam, dass wir damit sogar Krankheiten in ihrem Heilungsprozeß unterstützen können. Bestes Beispiel dafür ist sicher Louise Hay. Vielleicht kennst Du sie. Louise Hay war eine Amerikanerin, die unzählige Bücher über ihre Erfahrungen mit dem positiven Mindset geschrieben hat. Sie hat als Kind schwere Mißhandlung erlebt und erkrankte später an Gebärmutterhalskrebs, der ihrer Aussage nach – eine rückblickend völlig logische Folge war. Nämlich die Folge ihres Kindheitstraumas, aber v.a. auch die Folge ihres inneren Grolls, den Vorwürfen sich und anderen gegenüber und den daraus resultierenden negativen Gedanken und Gefühlen. In ihren Büchern berichtet sie darüber, wie sie es durch Vergebung, aber vor allem auch die Spiegelarbeit – also das, was ich gerade sagte: nämlich zu sich selber freundlich zu sein und das am besten mit Hilfe des eigenen Spiegelbildes – also wie sie es damit geschafft hat, sich letztlich von dieser schrecklichen Krebserkrankung zu befreien. Und auch ihr ist es anfangs nicht leicht gefallen. Sie hat sogar ziemlich mit sich kämpfen müssen, denn dieser schwarze Kobold, der ihre Gedanken vergiftet hat, war unglaublich stark – was bei ihrem Trauma ja durchaus nachvollziehbar ist. Aber sie ist drangeblieben und hat es letztlich geschafft und hat damit wie gesagt nicht nur den Krebs überwunden, sondern ist mit diesem glücklichen Mindset auch noch sehr alt geworden. Louise Hay ist erst vor wenigen Jahren im Alter von 90 Jahren verstorben und hat bis zu ihrem Lebensende Seminare gegeben und andere Menschen mit ihrer Geschichte inspiriert. Und die Inspiration wirkt über ihren Tod hinaus.

Sie hat auf sehr eindrückliche Weise gezeigt, wozu positive Gedanken und daraus resultierende Selbstliebe fähig sind.

In der Arbeit mit meinen Klienten vergleiche ich die negativen Gedanken, die uns unsere Lebensenergie rauben, uns geradezu vernichten und oft krank machen, gerne mit dem berühmten Grimmschen Märchen „Der Teufel mit dem drei goldenen Haaren“. Kennst DU sicher. Da geht es darum, dass ein junger Mann dem Teufel drei Geheimnisse entlocken soll. Eines der Geheimnisse ist, warum ein Brunnen versiegt ist, obwohl aus ihm vorher doch sogar Wein gesprudelt ist. Und die Antwort bzw. die Lösung für das Problem ist eine Kröte, die in dem Brunnen sitzt und das Sprudeln des Weines verhindert. Ohne diese Kröte würde der Wein wieder fließen. Und ich führe das Märchen deshalb bei fehlender Selbstliebe bzw. diesen selbstzerstörerischen Gedanken so gerne an, weil es in unserem Kopf ja genauso ist. Auch dort sitzt eine Kröte, die uns unseren Saft abdreht, indem sie uns ständig fertig macht. Und die einzige Möglichkeit ist, dass Du die Kröte rausschmeißt. Das Gute ist ja, dass Du ja jetzt weißt, wie das geht. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Du diese Tipps tatsächlich einmal ausprobierst und mir Deine Erfahrungen schreibst. Entweder hier auf meinem Blog unter oder unter dem Post zu dieser Folge auf Instagram unter @dr.med.dorothea.leinung.

Und falls Du Lust hast, mit mir im 1:1 Coaching zu arbeiten, dann vereinbare doch heute noch Dein kostenloses Coachinggespräch mit mir. Das geht entweder HIER oder direkt über den Linktree auf meinem Instagram Profil. Ich freu mich auf Dich!

Dann bleibt mir nur noch, Dir einen fantastischen Tag zu wünschen, wo auch immer Du grad bist und vergiß nicht, Du bist göttlich!

Deine Doro

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