Die Power der Verantwortung nutzen

Wie Du die Power Verantwortung für Dein Leben nutzen kannst und aufhörst, die Ursache für persönliche Niederlagen immer im Außen zu suchen, erfährst Du in dieser Podcastfolge.

In der Vergebungsfolge hatte ich das Thema Verantwortung und vor allem die Eigenverantwortung kurz angesprochen. Und darauf möchte ich heute gerne etwas intensiver eingehen. Mir fällt nämlich immer wieder auf, dass wir viel zu häufig die Ursache und Schuld an einer Sache anderen Menschen zuschieben. Wir schimpfen auf unsere Eltern, die uns angeblich verkorkst haben, auf unsere Lehrer, die ja nie unser wahres königliches Potenzial gesehen haben und auf den Hausbewohner, der uns immer die Sonntagszeitung klaut!

In dieser Episode möchte ich daher darüber sprechen, warum
es uns nicht guttut, die Verantwortung für die Dinge immer im Außen zu suchen und wie es Dir gelingen kann, wieder mehr Eigenverantwortung zu leben und welche positiven Dinge sich dadurch für Dich in Deinem Leben ergeben können.

Was hat Verantwortung mit Deiner Göttlichkeit zu tun?

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Was um Himmels Willen hat denn Verantwortung jetzt mit der Göttlichkeit zu tun? Tja, sogar sehr viel! Denn: Göttlichkeit ist ja Ausdruck bzw. ein anderes Wort für Schöpferkraft. Und unsere Schöpferkraft drückt sich auch darin aus, inwiefern und ob Du überhaupt bereit bist, Verantwortung zu übernehmen. Denn Verantwortung ist für all unsere Lebensbereiche so unglaublich essentiell: Nämlich für unsere Partnerschaft, für unseren Beruf, unsere Familie, überhaupt unseren Alltag. Eigentlich unser ganzes Leben. Warum? Weil Verantwortung der Ausdruck dafür ist, ob Du Dir Deiner selbst und Deiner Handlungen bewußt bist, ob Du bereit bist, Entscheidungen zu treffen und auch deren Konsequenzen zu tragen und ob Du Freiheit wählst oder Unterwerfung.

Ich sag das so, weil ich immer wieder die Erfahrung mache, dass das zwar allgemein ein hehres Ziel ist, das von vielen Menschen zwar angestrebt wird. Das aber in der Realität oft so nicht umgesetzt wird. Ganz im Gegenteil. Ich sehe und höre oft, wie die Ursache für die eigene Misere im Außen gesucht wird. Dann höre ich Sprüche wie: “Ja, ist ja kein Wunder, dass ich solche Komplexe habe. Meine Mutter hat mich als Kind ja auch immer nur runtergemacht.” Oder: “Kein Wunder, dass ich im Job nicht weiterkomme. Das war in der Schule schon so, dass die Lehrer mich immer ignoriert und mir nur schlechte Noten gegeben haben.” Oder: “Dass ich so unglücklich bin, daran ist mein Partner schuld. Er denkt immer nur an sich, merkt überhaupt nicht, was ich brauche und vergißt auch noch ständig unseren Jahrestag!”

Ja, diese Liste könnte ich noch endlos weiterführen – wem wir
doch oft alles an unseren Problemen die Schuld geben, dass früher ja alles besser war und dass wir ja in so vieler Hinsicht nur das arme Opfer sind.

Wir haben alle mal diese Phasen des Selbstmitleids

Und das ist jetzt überhaupt nicht bös gemeint. Ich denke, wir alle haben ab und an diese Phasen, wo wir uns in dieser Opferrolle suhlen, uns darin total wohlfühlen, weil es ja auch mal ganz schön sein kann, die Verantwortung abzugeben, oder? Es ist dann ganz erfrischend, auf wer weiß wen zu schimpfen, sich in Meckertiraden zu verlieren und mal total kompromißlos Dampf abzulassen. Also, ich mach das von Zeit zu Zeit auch ganz gerne, da bin ich ehrlich. Und ich halte das grundsätzlich auch nicht für schlimm. Ganz im Gegenteil, ist ja eine Art Seelenhygiene und wenn man da mal ordentlich durchputzt und die Sau rausläßt, ist das für zwischendurch durchaus heilsam. Schwierig wird es allerdings, wenn das zum Dauerzustand wird und Du Dir überhaupt nicht dessen bewußt bist, was Du da gerade tust. Denn dieses Dauerheulen: Im Sinne von: Die anderen sind an allem Schuld, ich kann ja gar nichts dafür, was bin ich für ne arme Sau – dieser Selbstmitleidstrip, völlig unreflektiert und so opferrollenmäßig – das ist gefährlich. Denn dadurch gibst Du die Verantwortung für Dein Leben ab. Du verzichtest ganz bereitwillig auf Deine ureigenste Schöpferkraft.

Das ist so, wie wenn Du freiwillig in den Knast gehst, am Eingangstor Deine Rechte abgibst und Du dann den Aufseher jedesmal fragen mußt, ob Du pinkeln gehen darfst. Hm. Naja, es hat natürlich auch seine Vorteile, ne? Ich mein, Du mußt Dich um nix kümmern. Du bekommst ein Bett zugewiesen, täglich Dein Futter, was zu Trinken, eine Stunde an der frischen Luft, einen festen Zeitplan, wann Du aufstehen und ins Bett gehen sollst und welche Tätigkeiten Du verrichten darfst. Das ist natürlich total bequem, da brauchst Du eigentlich nicht mehr viel zu denken, oder? Ist nur ein Haken an der Sache. Du gibst eben Deine Freiheit auf.

Du gibst Deine Freiheit auf, wenn Du die Ursache für Dein Elend immer nur im Außen suchst

Das ist der Preis, den Du zahlst, um ein bequemes Leben zu
haben, keine Konsequenzen für Deine Entscheidungen mehr zu fürchten und nicht länger die Bürde der Verantwortung tragen zu müssen. Nun ja, alles hat ja bekanntlich zwei Seiten.

Nur, ich weiß ja jetzt nicht, wie es Dir geht, aber ich für
meinen Teil behalte doch lieber meine Freiheit. Auch wenn es unbequem ist, auch wenn es Arbeit macht, auch wenn das heißt, manchmal zur Zielscheibe zu werden. Aber so ist das halt und Verantwortung funktioniert nun einmal nicht ohne Freiheit.
Bzw. Freiheit nicht ohne Verantwortung.

Aber das ist ja auch das Schöne! Denn wenn wir über Verantwortung sprechen, dann geht das ja schon bei Deinen Gedanken los. Ja, Verantwortung beginnt im Kopf. Welche Gedanken lasse ich zu? Welche Glaubenssätze dürfen weiterbestehen, welche nicht? Greifen wir doch noch einmal
die vorwurfsvolle Haltung unseren Eltern gegenüber auf. Ich persönlich kenne
kaum jemanden, der seinen Eltern nicht irgendwelche Vorwürfe macht. Ob es jetzt angebliche Erziehungsfehler seien, das Gefühl, ungerecht behandelt oder weniger geliebt worden zu sein als der Bruder oder die Schwester. Irgendwas hat doch fast jeder seinen Eltern vorzuwerfen, oder? Aber was bedeutet das denn jetzt
konkret? Dass Du wegen der bekloppten Entscheidungen Deiner Eltern gar keine andere Wahl hattest als so zu werden wie Du bist? Ich sage, Du hast immer die Wahl. Vielleicht kennst Du die Geschichte von den beiden Söhnen und ihrem alkoholkranken,
gewalttätigen und kriminellen Vater. Die beiden Jungs wuchsen unter identischen Bedingungen auf – nämlich in ärmlichen, bildungsfernen Verhältnissen, in einer kriminellen und wenig fruchtbaren Umgebung.

Die Geschichte der beiden Söhne

Der eine Sohn wurde drogensüchtig, kriminell und landete
irgendwann im Knast. Der andere Sohn schloß die Schule ab, absolvierte eine solide Ausbildung, gründete eine Familie und baute sich ein Leben fernab von Armut, Drogen und Kriminalität auf.

Beide Söhne wurden später unabhängig voneinander gefragt, wie es dazu kommen konnte, dass sie so geworden waren, wie sie waren und warum sie das Leben lebten, das sie aktuell führten. Und beide Söhne gaben exakt die gleiche Antwort: Was hätte denn anderes aus mir werden sollen – bei so einem Vater?

Diese Geschichte zeigt sehr schön, dass Du immer die Wahl hast. Darüber entscheidet nicht Deine Herkunft, die Verhältnisse, in die Du hineingeboren wurdest oder die Kohle, die Deine Eltern haben, sondern allein Du selbst. Ein anderes Beispiel:

Die Story meines Kumpels

Ich habe einen guten Freund, der als Kind aus dem Iran fliehen mußte, wegen der instabilen politischen Verhältnisse und seine Eltern ihn in Sicherheit bringen wollten. Also kam er nach Deutschland – mit 14 Jahren, allein, ohne Sprachkenntnisse. Er wohnte zunächst bei seiner Tante, was aber nicht so richtig gut funktionierte. Also suchte er sich ein kleines Zimmer, das er mit diversen Gelegenheitsjobs finanzierte – wie er auch sein übriges
Leben bestritt. Denn Seine Eltern konnten ihm nicht ständig Geld schicken. Er war quasi auf sich allein gestellt. Viele andre hätten in so einer Situation vielleicht kapituliert. Aber nicht er. Er lernte die Sprache, strengte sich in der Schule an, schaffte es aufs Gymnasium, machte Abitur, ergatterte einen Studienplatz und studierte Medizin. Heute ist er Professor und Chef an einer
großen Klinik. Hätte auch anders laufen können. Er hätte auch komplett abstürzen können, die Schule schmeißen, kriminell werden, durchs soziale Raster fallen, einsam und verbittert werden können. Aber für ihn kam das nicht in Frage. Aufgeben war nie eine Option. Er war entschlossen, Verantwortung für
sein Leben zu übernehmen und das Beste aus seiner Situation zu machen. War es leicht? Nein, bestimmt nicht. Hat es sich gelohnt? O ja!

Durch die Power der Verantwortung wirst zum Vorbild für andere Menschen

Und es hat sich nicht nur für ihn gelohnt, sondern auch für viele andere – und das ist auch etwas, was wir häufig vergessen, wenn es um die Verantwortung geht: Du übernimmst ja nicht nur Verantwortung für Dich selbst und Dein eigenes Leben. Nein. Du bist gleichzeitig auch Vorbild für viele andere und übernimmst daher auch für sie Verantwortung. Durch Dein Beispiel und Deine
Entscheidungen beeinflußt Du andere Menschen, kannst ihren Lebensweg verändern – zum Positiven wie zum Negativen. So wie mein Kumpel. Er hat durch seine Entscheidungen, die er getroffen hat, schon so viele Menschen inspiriert und ihnen gezeigt, was alles möglich ist – eben trotz schwieriger Startbedingungen, auch wenn Deine Familie keine Kohle hat, auch wenn Du irgendwo neu bist und niemanden kennst- er hat durch seine Geschichte anderen Menschen Mut gemacht – und das nicht nur in seinem direkten Umfeld, sondern auch hier und heute in diesem Podcast. Ich will damit sagen: Unterschätze nie, welche Wellen Deine Entscheidungen schlagen können, wie viele Menschen dadurch beeinflußt und inspiriert werden können. Und was ich gerade sagte: Alles beginnt bei Dir. Es beginnt in Deinem Kopf – in Deinen Gedanken. Denn Du entscheidest, welche Gedanken Du zuläßt und welche nicht. Welche Gedanken Deinen Tag bestimmen und zu Deiner Intention werden. Und wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du all Deine Gedanken kontrollieren sollst? Schließlich kommen sie ja einfach in Deinen Kopf, oder?

Wenn Du die Power der Verantwortung nutzen willst: Fange bei Deinen Gedanken an!

Nun ja. Sicherlich kommen viele Gedanken scheinbar einfach so, z.B. Ideen kommen Dir ganz plötzlich in den Kopf oder Assoziationen oder Erinnerungen etc. Aber diese Gedanken meine ich nicht. Es wird geschätzt, dass wir pro Tag so um die 60.000 Gedanken denken. Und interessanterweise kehren davon die meisten jeden Tag wieder. Wir denken also tageintagaus immer wieder dasselbe. Und genau das sind diese Gedanken, die Du sehr gut beeinflussen kannst. Das sind z.B. die Gedanken, die eng mit Deinen Glaubenssätzen verknüpft sind. Aber auch die Gedanken, die Dir Sorgen bereiten, Gedanken über Dich selbst. Ich hatte z.B. eine Phase, als ich in der klinischen Forschung gearbeitet habe, da bin ich jeden Morgen Punkt 5 Uhr schweißgebadet aufgewacht. Mein Herz klopfte, ich fühlte mich mega gestreßt. Und das alles nur, weil meine Arbeit mich bis in den Schlaf verfolgt hatte.

Ich dachte schon frühmorgens an all die Dinge, die ich an dem Tag erledigen mußte, an die mir nicht sonderlich sympathische Chefin, an die ganzen Emails und dass ich einen weiteren Tag meines Lebens in einem Büro verbringen sollte, obwohl ich für einen Bürojob eigentlich so gar nicht gemacht bin. Das ging über Wochen so und hat mich echt fertig gemacht. Aber irgendwann hatte ich davon die Schnauze voll. Ich wollte mich nicht immer schon so früh am Morgen davon stressen lassen und bereits um 7 und damit vor allen anderen im Büro sein. Und das nur, weil ich einfach nicht mehr schlafen konnte.

Eine bewußte Entscheidung für mehr Lebensfreude

Also traf ich eine bewußte Entscheidung gegen diesen Zustand und für mehr Lebensfreude, Gesundheit und Lebensqualität. Und um meine Gedanken mit positiven und freudvollen Dingen anzufüllen, veränderte ich zwei Dinge in meinem Leben: Erstens suchte ich mir ein neues Hobby.

Da ich schon als Kind immer den Traum hatte, einen Flugschein für Sportflugzeuge zu machen und sich an dem Ort, an dem ich damals arbeitete, sowohl ein kleiner Verkehrsflughafen als auch eine Flugschule befand, machte ich mich kurzerhand auf und meldete mich an. Von da an hatte ich immer nach der Arbeit meine Flugstunden, und das war ein wunderbarer Ausgleich zu meiner insgesamt wenig erfüllenden Arbeit in der Klinischen Forschung. Das Zweite, was ich dann im Verlauf ebenfalls veränderte, war meine Arbeit. Ich wußte, dass an dem Ort, an dem ich mich befand, nicht meine Zukunft lag und ich dringend da rausmußte. Also hörte ich mich innerhalb der Company um und bewarb mich schließlich im Marketing.

Manchmal macht es Sinn, aus seiner Komfortzone herauszutreten

Das war völlig außerhalb meiner Komfortzone, aber eine mega schöne Herausforderung, ein tolles Team und eine geniale Chefin. Meine Gedanken veränderten sich dadurch natürlich automatisch, ich kam endlich aus diesem ungesunden Karussel raus und mir ging es schnell auch körperlich besser. Damals waren mir die tieferen Zusammenhänge noch nicht bewußt. Ich hatte keine Ahnung, welche Macht unsere Gedanken auf uns und unseren Körper ausüben.

Erst sehr viel später lernte ich, welchen Einfluß unsere Gedanken auch auf unsere Körpervorgänge haben. Du kannst Dich ja allein durch Deine Gedanken entweder auf ein hohes Streßlevel bringen und Dich krankmachen. DU kannst aber auch das Gegenteil tun, und Dich von einem hohen Streß- oder Aggressionslevel auf ein gesundes Entspannungsniveau bringen und damit die Hormone in Deinem Körper entscheidend beeinflussen. Genial, oder? Allein was eine bewußte Dankbarkeit in unserem Körper bewirkt, ist phänomenal. Eine bewußt gelebte Dankbarkeit kann Dein Immunsystem stärken, Dein Schmerzempfinden herabsetzen, Deinen Blutdruck senken und damit Deine Herzgesundheit verbessern und Dir außerdem zu einem besseren Schlaf verhelfen. Wissenschaftlich bewiesen.

Und Du bist DOCH Deine Gedanken

Vielleicht kennst Du den Spruch: Du Bist NICHT Deine Gedanken. Ja, das stimmt, wenn es darum geht, dass unkontrollierte Gedanken Dir etwas suggerieren wollen, was Du nicht bist. Z.B. „Du bist zu dick“ „Du kannst das nicht“, „Du bist zu doof“. DA bist Du tatsächlich nicht Deine Gedanken. Deshalb ist es ja so wichtig, dass Du Dir über Deine Gedanken bewußter wirst und sie aktiv
steuerst. Aber wenn Du ihnen freien Lauf läßt, kannst Du eben buchstäblich doch zu Deinen Gedanken werden, denn Deine Körperzellen werden sich aufgrund Deiner Gedanken verändern. So wie Du durch reine mentale Übung Muskelzellen wachsen
lassen kannst, kannst Du Durch negative, autoaggressive und destruktive Gedanken Deine Telomere verkürzen – und damit Deine Körperzellen in den vorzeitigen Selbstmord treiben.

Deshalb stimme ich persönlich dem Spruch: Du BIST nicht Deine
Gedanken eben auch nicht zu 100% zu. Naja, es kommt halt immer auf die Betrachtungsweise an.

Möchtest Du der Schöpfer Deines Lebens sein?

Die Frage ist nun, wie kannst Du es anstellen, nicht mehr
länger ein Spielball der Gezeiten, Deiner Gedanken, der äußeren Umstände, Deiner Glaubenssätze etc. zu sein? Zum einen ist es natürlich wichtig, hier eine klare Entscheidung für Dich zu treffen. Bleibst Du in der Opferrolle oder wirst Du zum Schöpfer Deines Lebens? Bleibst Du ein Sklave in Deinem selbsterrichteten Gefängnis oder brichst Du aus und zettelst eine Revolution an?

Hier darfst Du für Dich zunächst einmal klar definieren, was
Du willst, wofür Du stehst und wofür Du Dich entscheidest. Mache kleine Schritte. Erwarte nicht von heute auf morgen die ganz große Veränderung! Du hast Jahre gebraucht, um Deine Glaubenssätze aufzubauen, dieses Gedankengebäude zu errichten und hast viele Strategien entwickelt, um dieses Konstrukt zu schützen. Das braucht jetzt auch seine Zeit, um etwas Neues zu erschaffen. Hab also Geduld. Und mach Dich darauf gefaßt, dass es unangenehm werden kann. Aber hey:
Eine Geburt tut auch weh – aber dafür bringt sie neues Leben hervor -und das geht eben meist nicht ohne Schmerzen.

Triff schnelle Entscheidungen und trainiere damit Deinen Entscheidungsmuskel

Wenn es Dir schwerfällt, schnelle Entscheidungen zu treffen,
dann fang genau damit an. Nimm Dir jeden Tag vor, mindestens 5 schnelle Entscheidungen zu treffen auf der Basis Deiner Werte und dem, was Dich glücklich macht. Und denk nicht zuviel. Kein: Soll ich wirklich? Was solln die Nachbarn denken? Aber ich
könnte auch…Nee! Triff jeweils Deine Entscheidung, triff sie schnell und steh dazu. Vielleicht ist zwischendurch mal n Griff ins Klo dabei, vielleicht läuft mal was schief, ist ne Entscheidung daneben gegangen, aber es geht ja auch nicht darum, alles richtig zu machen, sondern bewußt Deinen Entscheidungsmuskel zu traininieren und Dir wieder das sichere Gefühl zu geben, dass Du der CEO Deines Lebens bist. Das mag am Anfang vielleicht gewöhnungsbedürftig sein. Aber probiere es einfach mal aus. Mit der Zeit macht es total viel Spaß!

Nutze die Power der Verantwortung statt Bullshit Bingo!

Zweitens: Kein Bullshit Bingo mehr! Das heißt komm aus dem
Pussy-Modus raus! Es gibt ja solche Leute, die beschweren sich ständig über alle anderen Menschen, darüber, dass das Leben ja so schrecklich ungerecht ist, über das Wetter, die Politik, die Farbe des Himmels, dass es ihnen zu kalt, zu warm, zu regnerisch, zu sonnig oder dass draußen einfach Wetter ist. Hör auf damit! Hör auf, wegen nix rumzuheulen! Erstens will das keiner wissen! Denn: Mal ehrlich: Keine Sau interessiert sich für Deine Probleme! Und selbst Deine beste Freundin oder Dein bester Kumpel kann es irgendwann nicht mehr hören. Also: Überstrapazier es nicht! Mal auskotzen ist ok. Aber dann sollte es auch weitergehen. Statt tagelang über Deinen unaufmerksamen Partner zu lamentieren,
überleg Dir doch lieber mal, wie Du selbst wieder Schwung in die Beziehung bringen kannst, vielleicht ist der Mensch da ja nur deshalb so ne Schlaftablette geworden, weil er mit einer zusammen ist. Vergiß nicht, unser Umfeld ist ein Spiegel unseres Selbst. Also: Was kannst Du selbst dafür tun, damit sich was im
Außen ändert? Das gilt übrigens nicht nur für die Beziehung, sondern für alles andere auch. Denn hey: Dass Dein Chef Dich bei der letzten Beförderung wieder übergangen hat, könnte vielleicht auch daran liegen, weil Du in den Meetings nie den Mund aufmachst, Du Deine Projekte schnarchig präsentierst und dem Boss auch noch nie gesagt hast, dass Du scharf auf die neue Position bist. Wenn er Dir mehr Verantwortung geben soll, dann übernimm erst einmal selbst und von Dir aus mehr Verantwortung! Zeig, dass Du Verantwortung für ein Team übernehmen kannst, dass Du ein Vorbild bist, dass Du die Werte der Firma lebst, dass Du bereit bist, auch mal die Extrameile zu gehen. Mach das und der Rest kommt dann plötzlich von ganz allein.

Alles, was passiert, hat einen bestimmten Grund

Und drittens: Frag Dich jedesmal, wenn Du Dich über irgendwas
beschwerst und jammern willst, dass das Leben wieder mal scheiße zu Dir ist: Warum ist das grad so? Warum fährt der Arsch da vor Dir grad 20 km/h weniger als er soll? Macht er das, weil er Dich gesehen hat und häßlich findet? Oder soll das jetzt vielleicht einfach mal so sein, damit Du Dich selbst mal etwas
entschleunigst und ein wenig Hektik aus Deinem Alltag rausnimmst?

Oder nehmen wir den Konflikt aus Deiner Kindheit: wozu war
das vielleicht doch gut, dass Du es mit Deinen Leistungen Deiner Mutter nie recht machen konntest? Dass alles schlechter als 2 einer Katastrophe gleichkam und Du Dich oft wie ein Versager gefühlt hast? Vielleicht hat ja genau das dazu geführt, dass Du heute immer Dein Bestes gibst und keine unterdurchschnittliche
Performance ablieferst. Klar, manchmal grenzt das an Perfektionismus und nervt Deine Kollegen, aber letztlich erzielt Dein Team dadurch immer außergewöhnliche Ergebnisse.

Ändere Deine Perspektive!

Betrachte die Dinge, die passieren, doch einmal aus einer anderen Perspektive. Alles geschieht für Dich! Zu Deinem Besten und damit aus gutem Grund – auch wenn wir das oft nicht gleich kapieren.

Mir persönlich hat dieser Gedanke sehr dabei geholfen, aus
meiner eigenen persönlichen Opferrolle herauszufinden. Natürlich habe ich auch gelegentlich Momente, wo ich mich selbst bemitleide, rumheule und auf meinem Highway to hell bin. Aber im Gegensatz zu Früher merke ich das jetzt sofort,
und dadurch sind diese Phasen über die Zeit hin immer kürzer geworden. Und außerdem lerne ich aus jeder nervigen Situationen, weil ich es mir tatsächlich angewöhnt habe, mich jedesmal zu fragen, warum das ausgerechnet jetzt so
passiert und so ist und mich so dermaßen abfuckt. Und tatsächlich finde ich inzwischen in 9 von 10 Fällen eine ganz plausible Antwort darauf. Und das hat mich bisher schon extrem weit gebracht und jedes Mal wachsen lassen.

Ich wünsche Dir, dass diese Tools Dir ebenso wertvolle Wegbegleiter sind wie mir und Dir dabei helfen, aus der Opferrolle rauszufinden und zu dem CEO Deines Lebens zu werden, zu dem Du bestimmt bist!

Danke Dir und hab noch einen wundervollen Tag!

Und vergiß nicht: Du bist göttlich!

Deine Doro

PS: Falls Du Lebensthemen hast, die Du gerne mit meiner Hilfe auflösen möchtest, dann melde Dich zu einem kostenlosen Erstgespräch an. Ich freu mich auf Dich!

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