Dr.MED.DOROTHEA LEINUNG

Herzlich willkommen zum heutigen Artikel, in dem ich Dir meine top 7 Adaptogene bei Hashimoto vorstelle!

In der heutigen Folge spreche ich über ein Thema, das besonders dann für Dich relevant ist, wenn Du immer wieder unter stressbedingten Belastungszuständen leidest, die z.B. Deinen Schlaf beeinträchtigen, Dich müde machen oder insgesamt Deine Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dies ist nicht nur ein Thema bei Hashimoto, sondern das vieler Menschen. Gerade in der heutigen Zeit kämpfen immer mehr Menschen mit Stress und wünschen sich Mittel und Wege, um mit dem Stress besser umzugehen. Am besten wäre es natürlich, dem Stress ganz aus dem Weg zu gehen, aber das ist meist nicht sehr realistisch. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wie Du Deinen Körper effektiv unterstützen kannst, um den Stress besser an Dir abperlen zu lassen und gleichzeitig Deine Gesundheit zu unterstützen. Eine dieser Möglichkeiten ist die Aufnahme von Adaptogenen. Adaptogene sind natürliche Pflanzenstoffe, die Dir dabei helfen, die stressbedingten Auswirkungen auf Deinen Körper abzufedern und darüber Dein komplettes System zu entspannen. In der heutigen Folge stelle ich Dir 7 meiner Lieblingsadaptogene vor. Im Hashimoto Kurs, der bald startet, gehen wir speziell im Nebennierenmodul darauf noch näher ein und ich verrate Dir dort auch, welche Adaptogene Du am besten kombinieren und wie Du sie für Dich nutzen kannst, um Deine Antikörper zu senken, die Tagesmüdigkeit loszuwerden, nachts besser zu schlafen und Dein Wunschgewicht zu erreichen. Wenn Du noch nicht auf der Warteliste stehst, dann sichere Dir jetzt kostenlos Deinen Platz. Denn dann bekommst Du zu allererst alle Infos zum Kurs und nur dann hast Du die Chance auf die Frühbucher Boni. Und so viel kann ich jetzt schon verraten: Es lohnt sich, früh dran zu sein! Den Link zur Liste findest Du in den Shownotes.

Adaptogene sind ein mega wichtiges Thema! Einfach, weil Stress so ein wichtiges Thema geworden ist. Und gerade bei Hashimoto ist Stress besonders kritisch, weil er hier noch viel fatalere Folgen haben kann als bei einem sonst gesunden Organismus. Viele meiner Mentees berichten von immer wiederkehrenden, stressigen Phasen, die über die Jahre als immer schlimmer empfunden wurden. Viele Betroffene erzählen mir, dass sie das Gefühl haben, immer schlechter damit zurecht zu kommen und dass es seit der Diagnose des hashimoto zeitweise kaum noch aushaltbar sei. Sie berichten mir auch von schlechtem Schlaf, ausgeprägter Tagesmüdigkeit, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Libidoverlust und anderen Symptomen. Vielleicht erkennst Du Dich jetzt bei dem ein oder anderen Punkt wieder. Die gute Nachricht ist, es gibt Hilfe. Es muss nicht so bleiben.

Natürlich wäre der erste Ansatzpunkt, die Stressquelle auszuschalten. Dafür muss man aber erst einmal wissen, was das genau ist und wenn man das herausgekriegt hat, muss man nur noch die Quelle beseitigen. Tja…wenn das nur so einfach wäre. Schließlich kann man nicht einfach mal eben so anstrengende Situationen oder Menschen wegzaubern. Man kann sich auch nicht immer alles schönsaufen – das geht auf Dauer ganz schön auf die Leber und wäre etwas kontraproduktiv – deshalb lassen wir das lieber. Aber in der Tat kannst Du mit Dingen anders umgehen, sie anders wahrnehmen, ihnen eine andere Bedeutung geben. Denn letztlich reagiert jeder anders auf Stress. Es ist immer eine Frage der Perzeption. Und um hier etwas mehr Gelassenheit zu bekommen, machen Adaptogene Sinn. Aber was sind eigentlich Adaptogene und warum haben sie einen so günstigen Einfluss auf unser System?

Also: Es wird angenommen, dass Adaptogene durch das Ausbalancieren der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) wirken, die den Hypothalamus und die Hypophyse sowie die Schilddrüsenfunktion unterdrücken kann, indem sie nämlich die Umwandlung von T4 in T3 unterbricht, wenn eine Nebennierenermüdung vorliegt.

Wenn Dein Körper gestresst ist, signalisiert der Hypothalamus (das Gehirn) der Hypophyse, auf den Stressor adäquat zu reagieren. Die Hypophyse signalisiert den Nebennieren, mehr oder weniger Cortisol auszuschütten. Das Cortisol hilft unserem Körper, mit dem Stress umzugehen (es gibt uns mehr Energie und stoppt die Produktion von Fortpflanzungs- und Verdauungshormonen, die während der Stressphase nicht benötigt werden, usw.). Wenn der Stress anhält, sagt der Rückkopplungsmechanismus in der HPA-Drüse den Hormondrüsen, dass immer mehr Cortisol benötigt wird, bis es schließlich zu einer Art Erschöpfung kommt und die ankommenden Signale einfach ignoriert werden. Wenn es dann soweit ist, treten die entsprechenden Symptome auf. Diese zeigen sich dann z.B. in einem geschwächten Immunsystem, einer schlechteren Verdauung, einem beeinträchtigten Schlaf. Und das hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Schilddrüse.

Stress ist dabei ein weit gefaßter Begriff. Und das ist etwas, was ich meinen Mentees auch immer wieder sage. Vor allem bei den Frauen bemerke ich häufig eine Bagatellisierung der eigenen Stressoren. Nach dem Motte: Das Bißchen Haushalt, das Bißchen Kindererziehung, das Bißchen Arbeiten neben Haushalt und Familie…Es ist eben Kein BIßchen, sondern ein 24/7 Job, der alles von einem fordert. Ich erinnere meine Mentees dann gerne daran, hier einmal andere Maßstäbe anzusetzen und sich für die eigene Leistung nicht nur mehr zu wertschätzen, sondern sich auch zuzugestehen, dass es ok ist, auch mal NEIN zu sagen, Grenzen zu ziehen und sich Unterstützung zu holen. Das ist fast immer ein ziemlicher Prozeß. Weil dieses Denken so tief verankert ist – nicht nur in den Köpfen der Betroffenen, sondern auch immer noch in unserer Gesellschaft. Ich bin auch so aufgewachsen und hatte Mühe, hier mein eigenes Denken ebenfalls neu auszurichten. Das war gar nicht so leicht. Aber ich bin froh, dass ich diesen Weg gegangen bin. Denn dadurch hat sich unfaßbar viel in meinem Leben verändert. Und weil das so ein Gamechanger ist, ist das auch ein wichtiger Bestandteil des Hashimoto Kurses, der bald startet. Denn da gehen wir ganz genau darauf ein, was Stress eigentlich für Deinen Körper bedeutet, wie Du lernst, Deine eigenen Grenzen zu ziehen und Dich widerstandsfähiger gegen Stress zu machen. Du kannst Dich jetzt noch auf die Warteliste setzen lassen. Den Link findest Du in den Shownotes.

Aber nochmal zurück zum Stress. Stress ist also nicht bloß der nervige Chef, anstrengende Arbeitsbedingungen oder die Rush Hour am Morgen, sondern alles, was Dich unter Druck setzt. Das kann das Auslassen des Frühstücks sein, das Deinen Blutzucker absacken läßt – ebenso aber auch eine besonders zuckerlastige Ernährung, weil diese wiederum zu starken Blutzuckerschwankungen führt. Oder eine Infektion oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Histaminintoleranz. Oder Dinge, die in der Partnerschaft nicht ausgesprochen werden, aber wie ein bohrender Dorn im Fleisch sitzen und weh tun. Stress hat unglaublich viele Gesichter und wird im weitesten Sinne als alles definiert, was das natürliche Gleichgewicht Deines Körpers (die sogenannte Homöostase) beeinträchtigt, Entzündungen verursacht und die Nebennieren belastet. Und deshalb ist es auch so schwer, ihn zu erkennen und auf ihn adäquat zu reagieren.

Daher ist der erste Schritt, genau hinzuschauen und die auslösenden Ursachen zu identifizieren. Der zweite Schritt ist, sich zu erlauben, auf bestimmte Dinge gestresst zu reagieren. Und der dritte Schritt wäre konsequenterweise, den Stressor aus dem eigenen Leben zu verbannen. DA das aber natürlich nicht immer so einfach ist, kannst Du Deinen Körper stärken. Hier kommen die Adaptogene ins Spiel. Wo finde ich Adaptogene, was ist das und wie setze ich sie ein?

Um als Adaptogen zu gelten, muss ein Heilkraut oder ein Wirkstoff mehrere Eigenschaften besitzen. Erstens muss es in normalen Dosen ungiftig sein. Zweitens sollte es dem gesamten Körper helfen, mit jeder Art von Stress fertig zu werden und dem Körper helfen, zu einem „normalen“ Zustand zurückzukehren, unabhängig davon, wie der Stress die Funktion der Person gerade beeinflusst. Mit anderen Worten, ein adaptogenes Heilkraut sollte in der Lage sein, sowohl überaktive Systeme zu dämpfen (zu viel Cortisolproduktion zu normalisieren) als auch unteraktive Systeme im Körper zu stärken (Cortisolproduktion zu erhöhen).

Adaptogene haben eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften

Sie unterstützen eine gesunde Nebennierenfunktion, sind immunmodulatorisch, entzündungshemmend, Antiviral, wirken Müdigkeit entgegen, schützen Herz und Gefäße, wirken antiparasitär, antimikrobiell, antiviral und blutzuckerausgleichend. Und noch vieles mehr.

Viele Menschen mit Hashimoto haben eine unteraktive Nebenniere und einen niedrigen Cortisolspiegel. Ein niedriger Cortisolspiegel führt zu noch stärkeren Entzündungen, schlechter Gewebereparatur und verhindert, dass wichtige Systeme (wie z.B. der Darm) optimal arbeiten und/oder heilen. Dies kann auch bedeuten, dass weniger Nährstoffe aufgenommen werden. Du siehst also: Es gibt eine Kaskade von Problemen, die mit einem geschwächten Hormonachsensystem zusammenhängen.

Ich möchte hier nicht unerwähnt lassen, dass der Begriff der Nebennierenerschöpfung in Medizinerkreisen umstritten ist. Ich persönlich würde hier auch lieber von einer gestörten Hormonachse sprechen, denn das ist es schließlich, was dahinter steckt. Wenn wir von einer Nebennierenerschöpfung sprechen, dann kann schnell der irreführende Verdacht auf eine Nebenniereninsuffizienz entstehen – und das wollen wir tunlichst vermeiden, denn hierbei handelt es sich um ein ganz anderes Krankheitsbild, das streng hiervon getrennt werden muß. Um auf diesen komplizierten Hormonachsenbegriff zu verzichten, nenn ich das jetzt mal Nebennierenstress.

Adaptogene können Schilddrüsenantikörper senken

Die Forschung hat gezeigt, dass einige Adaptogene in der Lage sind, die Schilddrüsenantikörper zu senken und gleichzeitig die Auslöser und Symptome des Hashimoto-Syndroms zu bekämpfen.

Wie ich bereits erwähnt habe, können Adaptogene bei Nebennierenstress helfen. Nebennierenstress fördert Autoimmunität, indem er unser Immunsystem schwächt. Wenn die Nebennieren gestresst sind, kann das überschüssige Cortisol zu einer erhöhten Produktion von Entzündungsproteinen führen, die mit einer verstärkten Immunreaktion einhergehen. Außerdem kann der anfängliche Anstieg des Cortisolspiegels die Fähigkeit der Leber verringern, überschüssige Östrogene auszuscheiden (die dann als Toxine in den Kreislauf zurückgeführt werden). Dadurch erhöht sich der Spiegel des schilddrüsenbindenden Globulins (TBG), das Schilddrüsenhormone bindet und dazu führt, dass weniger freie Schilddrüsenhormone für den Körper zur Verfügung stehen.

Und das führt dann zu den beschriebenen Symptomen, die viele Behandler dazu veranlassen, statt nach der Ursache zu fahnden, lieber Antidepressiva zu verschreiben.

Dabei gibt es so viele tolle Adaptogene, die hier auch super helfen. Ich stelle Dir im Folgenden mal meine 7 Favourites vor, da hast Du dann ein bißchen Auswahl. In meinem Blogartikel zur heutigen Podcastfolge findest Du Produktempfehlungen, die Du gern mal ausprobieren kannst.

Bevor ich zum Eingemachten komme, hier ein Gesundheitshinweis: Beachte bitte, dass bestimmte Adaptogene mit Medikamenten interagieren können. Wenn DU z.B. Gerinnungshemmer einnimmst oder Psychopharmaka, wenn Du schwanger bist oder stillst, dann solltest Du vor der Einnahme der Adaptogene Rücksprache mit Deinem Arzt halten.

So, dann kommen wir jetzt mal zu meinen Lieblings- Adaptogenen:

Ashwagandha (Withania somnifera) – Indischer Ginseng

Ashwagandha ist ein beliebtes adaptogenes Kraut, dem viele Anti-Stress-Eigenschaften zugeschrieben werden und das außerdem neuroprotektiv, entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Im Gegensatz zu anderen Adaptogenen hat es eine eher beruhigende Wirkung und kann den Nachtschlaf positiv beeinflussen. Es kann deshalb für diejenigen, die tagsüber müde sind, aber nachts nur schwer einschlafen können, äußerst hilfreich sein.

Ashwagandha kann dazu beitragen, dass sich die Schilddrüsenwerte verbessern. Und das bereits nach 8 Wochen.

Außerdem hat Ashwagandha bei vielen Hashimoto Betroffenen positive Auswirkungen auf Stimmungsschwankungen. In Studien hat sich gezeigt, dass Ashwaghanda Ängste reduzieren und sogar bei sexuellen Funktionsstörungen der Frau helfen kann.

Rhodiola (Rhodiola rosea)

Es ist ein wunderbares Adaptogen, das nicht nur dabei hilft, besser mit Stress umzugehen, sondern auch depressive Symptome, Schlaflosigkeit, schlechte Stimmung und Stimmungsschwankungen verbessern kann. Sie hat im Gegensatz zu Ashwaghanda eine eher stimulierende Wirkung und kann besonders für Menschen mit niedrigem Cortisolspiegel sehr hilfreich sein.

Einer der Hauptbestandteile der Rhodiola ist Salidrosid, dem neuroprotektive Wirkungen zugeschrieben werden und das die Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem und das neuroendokrine System verringert. In Studien wurde festgestellt, dass die Einnahme von Rhodiola gegen Müdigkeit wirkt und die kognitiven Funktionen, wie z. B. das Gedächtnis (unter Stressbedingungen), verbessert. Klinische Studien haben auch gezeigt, dass Rhodiola depressive Symptome vermindern kann.

Cordyceps (Cordyceps sinensis)

Cordyceps ist ein wunderbarer Vitalpilz, über den ich im Artikel über Vitalpilze schon einmal berichtet habe. Es ist ein Adaptogen mit vielen Vorteilen gerade für Menschen mit Hashimoto. Er ist antiviral, antitumorös, immunmodulierend, antioxidativ, antimikrobiell, blutzuckersenkend und entzündungshemmend.

Cordyceps kann aufgrund seiner in Studien bestätigen antiviralen Wirkung einen sehr positiven Effekt auf den Verlauf einer Epstein-Barr-Virus Infektion haben. Und auch auf Infektionen mit anderen Herpesviren.

Außerdem kann es auch die Schilddrüsenantikörperspiegel senken. Von Smaints gibt es hier super Vitalpilzextrakte als Pulver oder flüssig, die ich Dir wärmstens empfehlen kann. Mit dem Code Doro5 kannst Du 5% auf das gesamte Sortiment sparen.

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Süßholz (Glycyrrhiza glabra)

Süßholz ist ein weiteres großartiges Adaptogen, das starke Anti-Stress-Eigenschaften sowie eine Reihe anderer klinischer Anwendungen hat. Es ist ein tolles antivirales Mittel und stärkt den Magen-Darm-Trakt, indem es Entzündungen und Reizungen des Magen-Darm-Trakts lindern kann. Außerdem ist ein schleimlösendes Mittel.

Zudem enthält es ein Enzym, das dafür sorgt, dass das zirkulierende Cortisol länger im Körper aktiv bleibt. Es ist daher grad bei Menschen mit niedrigem Cortisol und niedrigem Blutdruck hilfreich. Menschen mit hohem Blutdruck sollten es jedoch besser meiden.

Die Forschung hat außerdem ergeben, dass Süßholz entzündungshemmend, krampflösend, stuhlregulierend, antidepressiv und antibakteriell wirkt und sich günstig auf einen Diabetes auswirken kann.

Schisandra (Schisandra chinensis)

Schisandra ist ein weiteres gutes Anti-Stress-Adaptogen, dessen Wirkungen auf das zentrale Nervensystem ebenfalls gut untersucht sind. Es hat sich gezeigt, dass es antihepatotoxische, entzündungshemmende, antioxidative, antivirale, antibakterielle, immunmodulatorische und antitumorale Wirkungen hat.

In Studien wurden starke leberschützende Wirkungen nachgewiesen. Viele weitere Studien haben gezeigt, dass die Wirkstoffe in Schisandra die Leberfunktion verbessern können, indem sie das Wachstum der Leberzellen fördern und die Enzyme in der Leber stimulieren.

Schisandra hilft nachweislich bei Erschöpfungszuständen, steigert die Wachsamkeit, verbessert die Lern- und Gedächtnisleistung und steigert die geistige Leistungsfähigkeit und die allgemeine Konzentration. Als solches wird es auch gern als Zusatztherapie bei einer Reihe von Erkrankungen eingesetzt, darunter Parkinson, Alzheimer, ADHS und Depressionen. Sie hat sich auch als Schlafunterstützer erwiesen, das Störungen des zirkadianen Rhythmus aufgrund der Zeitumstellung lindern kann.

Astragalus (Astragalus membranaceus)

Dieses Adaptogen unterstützt die Verbesserung der Immunfunktion und wird häufig zur Verringerung von Müdigkeit eingesetzt. Astragalus hat nachweislich immunmodulierende, antioxidative, entzündungshemmende und krebshemmende Wirkungen. In-vitro- und Tierstudien deuten darauf hin, dass Astragalus und seine Bestandteile entzündungshemmende, antioxidative und antivirale Wirkungen haben und sich schützend auf die Nieren, das Herz, die Knochengesundheit und das Nervensystem auswirken.

Maca (Lepidium meyenii)

Maca ist ein bekanntes Adaptogen, das die Stressreaktion unseres Körpers und die Nebennieren unterstützt. Wer mich schon etwas länger kennt, weiß, was für ein Fan ich vom Maca bin. Es ist toll, weil es den Energielevel hebt, Brain Fog vertreibt, gut fürs Gedächtnis und die Stimmung ist und den Schlaf verbessert.

Es gibt immer mehr Forschungsergebnisse, die diese Vorteile untermauern und auch zeigen, dass Maca fruchtbarkeitsfördernde Eigenschaften haben kann (sowie die Verbesserung der Libido und der sexuellen Funktion unterstützt).

Maca kann nachweislich Angstzustände und Depressionen lindern. Weitere Studien haben gezeigt, dass Maca eine antioxidative und neuroprotektive Wirkung hat. Maca ist reich an Nährstoffen, darunter viele wichtige Mineralien für Menschen mit Hashimoto (Magnesium, Zink, Kalium usw.) sowie essenzielle Aminosäuren, Vitamine und Fettsäuren. Außerdem enthält sie Glucosinolate, denen eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird.

Wenn Du Maca das erste Mal konsumierst, dann fang mit einer kleinen Dosis an und steigere Dich dann langsam.

Außer den genannten gibt es natürlich noch eine ganze Reihe weiterer guter Adaptogene. Im Hashimoto Kurs gehe ich wie gesagt noch näher darauf ein, da besprechen wir auch noch weitere gute Adaptogene. Aber für die heutige Podcastfolge soll das reichen. Sonst wird’s hier denk ich zuviel.

Was wichtig ist: Adaptogene allein helfen natürlich nicht, Deinen Stresspegel runterzuschrauben. Es ist und bleibt kolossal wichtig, dass Du hier auch einmal die Notbremse ziehst bei Deinen Stressoren. Deshalb: Schau Dir genau an, wer oder was Dich in Deinem Alltag stresst und nervt. Sprich es offen an, ziehe Grenzen. Nimm Dir Zeit für Dich. Treibe regelmäßig Sport bzw. bewege Dich täglich an der frischen Luft, ernähre Dich gesund und verbringe möglichst viel Zeit mit tollen Menschen. Menschen, die Dir guttun, Dich stärken, inspirieren und motivieren. Tue Dir selbst was Gutes, werde kreativ und binde Musik in Deinen Alltag ein.

Diese einfachen Maßnahmen können schon so viel bewirken und Dich in Deinem täglichen Leben stärken. Deshalb fang direkt heute mit der Umsetzung an!

Dein Organismus und Deine Schilddrüse werden es Dir danken!

So, das wars mal wieder für heute! Ich hoffe, Du konntest viel aus der Episode für Dich mitnehmen! Teile sie doch gerne mit den Menschen, für die sie ebenfalls hilfreich sein könnte und schreibe mir auf Instagram unter drmeddorothealeinung, was Deine wichtigste Erkenntnis war.

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Hab einen fantastischen Tag, wo auch immer Du grad bist und vergiß nicht: Du bist göttlich!

Deine Doro

Wichtig: Das nächste Hashimoto Empowerment Programm startet bald wieder! Sichere Dir jetzt Deinen Platz auf der Warteliste!