Aminosäuren bei Hashimoto

Aminosäuren bei Hashimoto
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Einleitung

Heute geht es um ein super wichtiges Thema für alle, die unter einer Autoimmunerkrankung wie dem Hashimoto leiden, nämlich um die Aminosäuren. Aminosäuren sind die Bausteine des Lebens, aus ihnen werden die größeren Eiweiße gebaut, die Enzyme, Hormone, Antikörper, sie sind Bestandteile der Zellwand – sprich: ohne Aminosäuren wird schwierig. Umso wichtiger, dass Du genug davon hast und: Dass DU auch genug von den richtigen hast, denn unser Körper kann leider nicht alle Aminosäuren selbst herstellen und braucht daher eine gute und gesunde Zufuhr von Außen. Wenn das nicht klappt, dann entwickelt sich schnell ein Mangel. Und wenn Du einen Mangel hast, dann kann sich das in verschiedenen Symptomen äußern, so z.B. in Konzentrationsstörungen, Libidoverlust, Depression, Schlafproblemen, Verdauungsbeschwerden, Haarausfall, Gewichtszunahme und und und.

Im heutigen Artikel spreche ich daher darüber, warum Aminosäurewn so wichtig sind, warum es gerade beim Hashimoto häufig zu Mängeln kommt, wie Du einen Mangel herausfinden kannst und was Du am besten tun kannst, um einen Mangel zu beheben und so Deinen Hashimoto zu überwinden.

Und wenn Du Dir bei Deiner Hashimoto Erkrankung ebenfalls intensive und ganzheitliche Unterstützung wünschst, dann komm ins 1:1 Mentoring. Darin begleite ich Dich ganz individuell und lasse Dich an all meinem Wissen und meiner Erfahrung teilhaben, damit auch Du Deinen Hashimoto überwinden kannst. Vereinbare gern noch heute Dein persönliches Kennenlerngespräch! Ich freu mich auf Dich!

Aufgabe und Funktion von Aminosäuren

Aminosäuren (AS) als Bausteine der Proteine erfüllen vielfältige Funktionen und Aufgaben in unserem Körper. Ohne sie wären wir nicht lebensfähig. Wir erhalten sie, indem wir Eiweiße – ob nun tierischen oder pflanzlichen Ursprungs – unserem Körper zuführen. Wenn wir also unsere Proteine nicht gut verdauen, kann es zu einem Mangel an Aminosäuren kommen, ebenso wie an anderen wichtigen Nährstoffen, die die Schilddrüse unterstützen, wie Vitamin B12, Selen und Zink.

Aminosäuremangel kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Schilddrüsenunterfunktion, Verdauungsprobleme, Angstzustände, verminderte Immunität, verminderte Aufmerksamkeit, Haarausfall, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Gewichtszunahme, Libioverlust und vieles mehr.

Eine schlechte Proteinverdauung ist bei Menschen mit Hashimoto häufig, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass sich der Stoffwechsel des Körpers verlangsamt (so dass auch die Verdauung weniger effizient erfolgt). Viele Betroffene haben auch zu wenig Magensäure, ein leaky Gut Syndrom, einen unregulierten Blutzuckerspiegel und einen Nährstoffmangel, was alles die Proteinverdauung und den Aminosäurespiegel beeinträchtigen kann. Für viele Hashimotobetroffene ist es daher ein wahrer Gamechanger, wenn sie ihre Proteinverdauung z.B. durch Unterstützung ihrer Magensäure verbessern. Ich habe dazu vor kurzem eine ausführliche Podcastfolge aufgenommen. Schau gern dort einmal vorbei.

Unsere toxische Umwelt trägt im Übrigen ebenfalls zu einem Aminosäuremangel bei, da der Körper Aminosäuren verbrennt, um seinen immer anspruchsvolleren Entgiftungsbedarf zu decken. Und diese Gifte lauern leider überall: Im Essen, in der Luft, in der Wohnumgebung, den kosmetischen Produkten, mit denen Du Deinen Körper einschmierst, dem Trinkwasser und den Kleidern auf Deinem Leib.

Wenn wir Eiweiß essen, wird es verdaut und in Aminosäuren aufgespalten. Einige Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden, andere müssen wir zwingend mit der Nahrung zuführen. Wie bereits erwähnt, sind Aminosäuren und die daraus gebauten Proteine essentiell für unsere Gesundheit und unser Überleben. Denn sie haben Einfluß und Aufgaben in jedem Lebensbereich: so der Stimmungsregulierung, beim Schlaf, können bei Mangel Verursacher von Hauterkrankungen, Haarausfall, der Herzgesundheit und der Senkung des Blutdrucks sein und sind natürlich auch in der Schwangerschaft wichtig.

Denn Aminosäuren und Proteine sind entscheidend für Funktion und Aktivität der Enzyme in unserem Körper. Und die Enzyme wiederum lösen lebenswichtige chemische Reaktionen im gesamten Körper aus und beschleunigen sie.

Außerdem spielen Eiweiße eine wichtige Rolle im Immunsystem. Sie bilden nicht nur die Antikörper, sondern schützen auch die Darmbarriere vor Krankheitserregern. Ohne Proteine würden unsere Zellen auseinanderfallen und die Nährstoffe nicht transportiert werden können. Auch die Speicherung würde nicht funktionieren. Ferritin zum Beispiel ist ein Speicherprotein, das Eisen speichert; Hämoglobin ist ein Proteintransporter, der für den Sauerstofftransport zuständig ist.

Und natürlich auch für das Hormon und Nervensystem sind AS extrem wichtig. Das heißt, wenn Du einen gravierenden Mangel an Eiweißen und Eiweißbausteinen hast, bekommst Du auch hier massive Probleme. Kein Wunder also, dass Du bei einem AS Mangel unter Konzentrationsstörungen leidest, Deine Libido den Bach runtergeht und Deine Streßabwehr eher einem Trümmerhaufen gleicht. –

Tyrosin ist ein Beispiel für eine Aminosäure, die Proteine aufbaut und für die Synthese des Schilddrüsenhormons Thyroxin unerlässlich ist. Die Schilddrüse kombiniert Tyrosin und Jod, um Schilddrüsenhormone herzustellen. Tyrosin ist auch wichtig für unsere Stimmung und unsere Stressreaktion, da es sich direkt auf den Spiegel der Neurotransmitter der Nebennieren auswirkt, wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin.

Welche Aminosäuren gibt es?

Die essentiellen Aminosäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen, sind:

Tryptophan
Methionin
Lysin
Threonin
Histidin
Isoleucin
Leucin
Valin
Phenylalanin

Die besten Quellen für Aminosäuren aus der Nahrung sind hochwertige tierische Proteine wie Fleisch, Geflügel und Eier. Aber auch wenn Du Veganer bist, kommst Du in der Regel an Deine benötigten Aminosäuren, auch wenn Du keine tierischen Produkte zu Dir nimmst. Hier ist eine hochwertige Proteinquelle z.B. Erbsenprotein.

Zu den 11 nicht-essentiellen Aminosäuren gehören:

Alanin
Arginin
Asparagin
Asparaginsäure
Cystein
Glutaminsäure
Glutamin
Glycin
Prolin
Serin
Tyrosin

Diese Aminosäuren werden vom Körper selbst hergestellt, vorausgesetzt, dieser Prozess wird nicht in irgendeiner Weise gestört (wie z.B. durch einen Mangel an zusätzlich benötigten Nährstoffen, Probleme mit dem Darm oder eine schlechte Entgiftung).

Aus der Forschung wissen wir, dass ein Mangel an Aminosäuren zu einer Schilddrüsenunterfunktion und einer toxischen Belastung des Körpers beitragen und ein Auslöser für viele der Symptome sein kann, die bei Hashimoto häufig auftreten (z. B. Angstzustände, Schlaflosigkeit, Müdigkeit usw.).

Warum Aminosäuremängel bei Hashimoto häufig vorkommen können

Viele Menschen mit Hashimoto-Syndrom können – selbst wenn sie ausreichende Mengen an Eiweiß zu sich nehmen – Eiweiß nicht gut verdauen, und ihr Körper kann diese Nährstoffe nicht effizient aufnehmen. Dafür gibt es viele Gründe; einige davon sind:

  • Proteolyse, also die Eiweißverdauung: Bei einer Hypothyreose ist die Proteinverdauung oft beeinträchtigt, während der Proteinabbau bei einer Hyperthyreose beschleunigt ist.
  • Magensäuremangel und eine reduzierte Nährstoffzufuhr: Bei einer Hypothyreose kommt es häufig zu einem Mangel an Magensäure. Dies kann zu einer Verarmung an Aminosäuren und wichtigen Nährstoffen (wie Zink, Selen, B12 und Eisen) führen, die zur Unterstützung der Schilddrüse benötigt werden. Dies kann auch zu häufigen Auslösern des Hashimotos führen, einschließlich Nahrungsmittelunverträglichkeiten und einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegenüber pathogenen Eindringlingen (was die Nährstoffaufnahme weiter beeinträchtigen kann, was natürlich zu einem Teufelskreis führt). Schätzungen zufolge haben 50-70 Prozent der Menschen mit Hashimoto einen Mangel an Magensäure. Dementsprechend verbreitet ist auch der Aminosäuremangel.
  • Ein weiterer Aspekt ist die Genetische Veranlagung: Eine Genvariation des MTHFR-Gens (Methylentetrahydrofolat-Reduktase) ist bei Hashimoto häufig und führt zu einer schlechten Methylierung (Entgiftungsfähigkeit). Dieses Gen synthetisiert die Aminosäure Methionin aus der Aminosäure Homocystein. Methionin (das in tierischen Produkten und einigen Nüssen wie Mandeln und Cashews enthalten ist) ist wichtig für die Entgiftungsfähigkeit des Körpers. Jemand mit der MTHFR-Genvariation hat einen niedrigeren Methioninspiegel, und Homocystein kann sich zu toxischen Werten aufbauen, die mit Entzündungen und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht werden. Eine der drei Voraussetzungen für die Entwicklung des Hashimoto-Syndroms ist eine genetische Veranlagung. Die Häufigkeit des heterozygoten Vorliegens des MTHFR Gens wird für Mitteleuropa mit 30-40% angegeben. Die der homozygoten Merkmalsträger mit bis zu 15 %.
  • Auch wichtig: Ein Undichter Darm (Leaky Gut Syndrom): Während ein gesunder Darm die Aufnahme von Nährstoffen ermöglicht und die Aufnahme von Krankheitserregern und Toxinen verhindert, ist dies bei einem undichten Darm nicht der Fall. Die Darmbarriere soll verhindern, dass potenziell entzündliche Proteine in unseren Blutkreislauf gelangen, wo sie eine Immunreaktion auslösen und sogar zu Autoimmunität beitragen können. Die Aminosäure Glutamin, die für die Integrität der Darmbarriere und die Funktion des Immunsystems unerlässlich ist, ist bei Menschen mit Hashimoto-Syndrom sowie bei Menschen, die unter chronischem Stress leiden, in der Regel nicht ausreichend vorhanden. Dementsprechend häufig findet sich ein Leaky Gut Syndrom bei Menschen mit Hashimoto.
  • Schlechte Leberfunktion: Die Leber ist für die Proteinsynthese, den Proteinabbau/-verbrauch und die Entgiftung sowie für den Aminosäurestoffwechsel von entscheidender Bedeutung. Eine Fülle von Aminosäuren wie u.a. Glycin, Alanin, Threonin und Histidin sind in der Leber aktiv. Eine überlastete Leber kann zu einer Anhäufung von Toxinen führen, die unsere Aminosäuren verbrauchen können, da sie benötigt werden, um uns zu helfen, Toxine loszuwerden. Und auch das findet sich bei einem Hashimoto häufig, nämlich eine geschwächte Leberfunktion.
  • Ein weiteres wichtiges Thema, das häufig übersehen wird, sind Infektionen: Infektionen wie z.B. mit H. pylori – dem beliebten Magenkeim, dessen größtes Hobby es ist, Magengeschwüre und anderen Blödsinn zu verursachen und zudem die Aufnahme bestimmter Aminosäuren aus unserer Nahrung zu verhindern. Deshalb kann es viele Vorteile haben, diesem fiesen Mitbewohner fristlos zu kündigen und mittels Eradikation rauszuschmeißen.

Wie Aminosäuren Dir beim Hashimoto helfen

Jetzt interessiert uns ja im Speziellen, wie Aminosäuren Dich dabei unterstützen können, Deinen Hashimoto loszuwerden.

Wie kannst Du mit Hilfe eines ausgewogenen AS-Spiegels:

  • Gesunde Schilddrüsenhormonwerte
  • Heilung und Schutz Deines Darms und eine
  • Verbesserte Entgiftung im Körper

erreichen?

Also: Kommen wir zunächst einmal dazu, welche Rolle die Aminosäuren bei einem gesunden Schilddrüsenhormonspiegel spielen:

Die Forschung hat gezeigt, dass eine unzureichende Zufuhr von essenziellen Aminosäuren über längere Zeit die Aktivität der Schilddrüsenachse verändert.

So spielt beispielsweise die Aminosäure Methionin eine Rolle bei der ordnungsgemäßen Aufnahme von Zink und Selen. Es ist bekannt, dass eine ausreichende Selenzufuhr mit einer Verringerung der TPO-Antikörperspiegel in Verbindung gebracht wird. In einer Studie wurde eine 40-prozentige Verringerung der Antikörper bei Menschen mit Hashimoto-Syndrom festgestellt, die drei bis sechs Monate lang therapeutische Selendosen zu sich nahmen. In einer anderen Studie korrelierten der Schilddrüsenantikörper- und der Zinkspiegel ebenfalls signifikant positiv.

Ein weiteres Beispiel für eine Aminosäure, die die Schilddrüsenantikörper beeinflusst, ist L-Cystein. Das Nahrungsergänzungsmittel, das aus L-Cystein hergestellt wird, heißt N-Acetylcystein (NAC). NAC unterstützt einen gesunden Glutathionspiegel, indem es den Körper mit Cystein versorgt. Anders herum gesagt kann ein Mangel an Cystein zu einem Mangel an Glutathion führen. Und ein verminderter Glutathionspiegel wiederum kann zu Hashimoto beitragen und höhere Schilddrüsenantikörperwerte verursachen. In Studien hat sich gezeigt, dass Patienten mit Hashimoto-Syndrom im Vergleich zu Gesunden z.T. nur halb so hohe Serumglutathionwerte aufwiesen. Je niedriger die Glutathionwerte waren, desto höher waren die TSH-Werte und die Schilddrüsenantikörper.

Und da ein Leaky Gut Syndrom nicht nur sehr verbreitet beim Hashimoto ist, sondern auch ein erhebliches Hemmnis im Heilungsprozess, sollten wir uns auch einmal der Frage widmen, welche

Rolle die Aminosäuren beim Schutz und der Sanierung des Darms spielen

Und diese Rolle ist sehr vielfältig, denn Art und Menge der Aminosäuren können sowohl die Darmstruktur als auch dessen Funktion beeinflussen. AS können einen undichten Darm verhindern und heilen sowie die Vielfalt und Aktivität der Bakterien im Mikrobiom des Darms beeinflussen.

Die Zusammensetzung des Mikrobioms, die durch die Ernährung und die Nahrungsaufnahme beeinflusst wird, kann sich wiederum auf die Aktivierung und den Stoffwechsel verschiedener Aminosäuren auswirken. So können beispielsweise schlecht verdaute Proteine von Darmbakterien zu verzweigtkettigen Fettsäuren (BCFA) oder dem Zellgift Ammoniak umgebaut werden, die toxische Auswirkungen auf das Darmgewebe haben können und zu einem undichten Darm beitragen.

Eine Dysbiose des Darms kann zusätzlich zu einer Anhäufung von Ammoniak führen, was mit Brain Fog, Schlafstörungen und Unwohlsein in Verbindung gebracht wird. Hier ist es wichtig, den Ammoniak aus dem Körper zu entfernen, was recht gut mit einer carnitinhaltigen Rezeptur gelingt, die wir auch in unserem Schilddrüsenempowermentkurs einsetzen. Wenn Dich der Kurs interessiert, dann sicherer Dir direkt Deinen Platz auf der Warteliste.

Noch einmal zurück zum Darm: Hier haben sich die Aminosäuren

Glutamin und N-Acetylcystein zusammen mit Zink als sehr hilfreich erwiesen, um Darmentzündungen zu reduzieren, die Darmgesundheit wiederherzustellen und die Dichtigkeit der Darmschleimhaut wiederherzustellen. Speziell Glutamin hilft auch dabei, die Darmzotten zu erhalten und die Immunfunktion des Darmes zu stärken.

Kleine Randnotiz an dieser Stelle:

Bei manchen Menschen kann Glutamin zu einer übermäßigen Produktion von Glutamat führen (dieses kann als erregender Neurotransmitter wirken und zu Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen führen). Das kann manchmal mit einem Vitamin B6 Mangel zusammenhängen. Deshalb kann es Sinn machen, zusätzlich Vitamin B6 und Magnesium einzunehmen, um hier keine Überraschungen zu erleben.

Zwei weitere wichtige Aminosäuren in diesem Zusammenhang sind Threonin, Glycin, Methionin und Cystein. Diese AS sind wichtig für die Darmbarriere im Dünndarm und spielen eine schützende Rolle bei der Immun- und antioxidativen Reaktion des Darms.

Die Rolle der Aminosäuren bei einer verbesserten Entgiftung

Zusätzlich zu den Darmproblemen haben Menschen mit Hashimoto häufig eine gestörte Entgiftungsfähigkeit. Phthalate, Parabene und viele andere im Haushalt vorkommende Giftstoffe, wie z. B. Flammschutzmittel, sind Chemikalien, die die Wirkung von Östrogen imitieren. Diese endokrin wirksamen Substanzen können den TSH-Wert erhöhen und den Autoimmunangriff auf die Schilddrüse aufrechterhalten.

Eine Anhäufung solcher Toxine führt häufig auch zu einer erheblichen Leberbelastung. Wenn die Leber überlastet ist, werden die Giftstoffe wieder ins Blut zurückgeführt und können dann in unserem Fett gespeichert werden. Dies hat wichtige Auswirkungen, wenn wir versuchen, unsere Leber zu unterstützen, da die Entgiftung ein zweiphasiger Prozess ist. Insbesondere wenn die Phase II der Entgiftung nicht mit den erforderlichen Aminosäuren und Nährstoffen unterstützt wird, kann es dazu kommen, dass gespeicherte Gifte aus dem Fett freigesetzt werden und sich unsere Toxinwerte noch weiter verschlechtern.

Du kannst und solltest zur Unterstützung Deiner Leber deshalb hochwertige Aminosäuren zuführen, damit die Entgiftungsfunktionen schnell wieder hergestellt sind. Weil das ein so wichtiger Bestandteil auf dem Weg in die Umkehr des Hashimoto ist, spielt das Lebermodul auch im Schilddrüsenempowerment Kurs eine ganz zentrale Rolle

Wie kannst Du denn nun feststellen, ob Du einen Mangel an Aminosäuren hast?

Aminosäuremangel-Tests

Es gibt diverse Tests, mit denen Du Aminosäuremängel feststellen kannst. Du kannst sie entweder bei Deiner Ärztin, Deinem Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker durchführen lassen oder auch als einschickbare Laborprobe. Hier gibt es inzwischen viele Anbieter am Markt, die Dir Probensets nach Hause schicken, mit denen Du einfach mit Blut aus Deiner Fingerkuppe Deine Aminosäuren bestimmen und das Ergebnis in wenigen Tagen erhalten kannst. Ein Anbieter ist z.B. Cerascreen. Mit dem folgenden Link bekommst Du als Erstbesteller 20% Rabatt auf den Aminosäuretest:

Nehmen wir an, Du findest jetzt heraus, dass Du zu wenig Aminosäuren im Blut hast, was nun? Wie gleichst Du jetzt den Mangel am besten aus?

Die Antwort ist so banal wie für viele Betroffene schwer umzusetzen, nämlich: nimm ausreichend hochwertiges Eiweiß mit der Nahrung auf!

Du mußt dazu wissen, dass der Körper keine Eiweißspeicher hat, so wie er Fettgewebe zur Speicherung von Fett hat. Daher müssen wir jeden Tag hochwertiges Eiweiß (und essenzielle Aminosäuren) über unsere Ernährung oder durch Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen.

Es ist jedoch wichtig, Proteinquellen zu finden, auf die Hashimotobetroffene nicht empfindlich reagieren. Also Eiweiße aus Milchprodukten sollten hier nicht zum Einsatz kommen, denn Milchproteine (Molke und Kasein) sind für bis zu 80 Prozent der Menschen mit Hashimoto hochreaktiv.

Deshalb ist es wichtig, hochwertige und gut verträgliche Protein- und Aminosäurequellen zu finden. Zu den Quellen, die ich Menschen mit Hashimoto empfehle, gehören Fisch (z. B. Wildlachs) und Bio-Freiland-Fleisch (z. B. Huhn und Rindfleisch). Alternativ gibt es auch die Möglichkeit des Bio-Erbsenproteins.

Neben der Auswahl der richtigen Proteinarten ist es auch wichtig, unsere Proteinzufuhr an unsere Bedürfnisse anzupassen.

Was ist also die richtige Menge an Eiweiß für Dich?

Im Allgemeinen ist zu empfehlen, täglich etwa 1-1,2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu essen Dies hängt jedoch auch von Deinem Aktivitätsniveau ab. Für diejenigen, die ein höheres Aktivitätsniveau haben (d. h. diejenigen, die Sport treiben und aktiv sind), sollten mindestens 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag angestrebt werden.

Zugleich sind die folgenden Punkte für eine gute Proteinzufuhr wichtig:

  1. Ursachen für zu wenig Magensäure angehen

Unzureichende Magensäure tritt bei Hashimoto häufig auf. Ohne eine ausreichende Menge an Magensäure können wir das Eiweiß, das wir zu uns nehmen, nicht aufspalten und die Aminosäuren aus ihm extrahieren. Betain HCL kann Dir hier helfen. Vor Kurzem habe ich dazu bereits einen ausfürhlichen Artikel geschrieben. Schau da gern mal vorbei!

Beachte bitte, dass eine H. pylori-Infektion, die ein häufiger Auslöser bei Hashimoto ist, eine Magenatrophie fördert und ebenfalls zu einem verminderten Magensäurespiegel führen kann. Wenn Du also feststellst, dass Betain HCL nicht hilft, musst Du die Ursache für Deine niedrige Magensäure etwas genauer untersuchen. Ein Gastroenterologe kann Dir hier weiterhelfen und Dich auch bei der Eradikation unterstützen.

  • Behebe Nährstoffmängel

Denk daran, dass es viele Nährstoffe gibt, die nicht-essentielle Aminosäuren bei der Synthese anderer Aminosäuren und Nährstoffe unterstützen. Magnesium und B6 sind Beispiele für solche Nährstoffe. Deshalb ist es wichtig, diese beiden Nährstoffe zusammen mit den Aminosäuren einzunehmen. Wieviel hier die richtige Dosis ist, solltest Du individuell mit Deinem Arzt besprechen.

Im Rahmen der routinemäßigen Laboruntersuchungen sollte auch eine grundlegende Blutuntersuchung auf einige der bei Hashimoto häufig vorkommenden Mangelerscheinungen (einschließlich B12, Ferritin, Zink und Vitamin D) durchgeführt werden.

  • Aminosäurenergänzung zur Verbesserung der Leberentgiftung und Darmgesundheit

Neben der richtigen Eiweißzufuhr und der Beseitigung möglicher Ursachen für einen Aminosäuremangel, wie z. B. zu wenig Magensäure und Nährstoffmangel, ist es natürlich auch total wichtig, Deine Leber auf Vordermann zu bringen und Deinen Darm zu sanieren. Diese beiden Dinge können einen großen Unterschied für die Schilddrüsengesundheit und das tägliche Wohlbefinden ausmachen.

Kommen wir jetzt noch einmal zu den Aminosäuren selbst. Denn erst, wenn klar ist, wofür die einzelnen Aminosäuren wichtig sind, versteht man auch erst den Stellenwert, den sie für den Körper und die Schilddrüsengesundheit einnehmen. Im Folgenden gehe ich nicht auf jede einzelne AS ein, sondern nur insofern, als dass sie für den Hashimoto von Bedeutung sind.

  1. L-Glutamin schützt und heilt die Darmbarriere und die Darmfunktion. Es trägt auch zur Unterstützung der Immunfunktion bei. Es ist die Vorstufe für die Synthese anderer Aminosäuren wie Arginin und des Antioxidans Glutathion. L-Glutamin ist zur Unterstützung einer optimalen Phase-II-Entgiftung unerlässlich und trägt zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei. Wie viele Aminosäuren spielt es auch eine Rolle bei der Genexpression.
  • Glycin: trägt zur Verbesserung des Schlafs bei. In einer kürzlich durchgeführten Studie wurde festgestellt, dass Glycin die Schlafqualität von Personen, die unter Schlaflosigkeit litten, subjektiv und objektiv verbesserte. Außerdem reguliert es die neurologischen Funktionen, synthetisiert das Antioxidans Glutathion und wird mit einer erhöhten Insulinempfindlichkeit in Verbindung gebracht. Besserer Schlaf bedeutet bessere Stimmung und weniger Brain Fog.
  • Methylsulfonylmethan (MSM) – Obwohl es keine Aminosäure ist, hilft MSM bei der Sulfatierung in Phase II der Leberentgiftung – es dient als Schwefelquelle für die Produktion der Aminosäuren Methionin und Cystein, die am Entgiftungsprozess beteiligt sind. MSM hat nachweislich eine entzündungshemmende, antioxidative und krebshemmende Wirkung. In Studien konnte gezeigt werden, dass MSM den Cortisol-induzierten Stress in Skelettmuskelzellen senken konnte.
  • N-Acetyl-L-Cystein (NAC) – Die schwefelhaltige Aminosäure L-Cystein ist wichtig für die Heilung eines Leaky Gut Syndroms und unterstützt die Phase-II-Entgiftung (über Sulfatierung). NAC, ein Derivat von L-Cystein, hat in der Forschung gezeigt, dass es die Leber vor toxischen Effekten aufgrund von Paracetamolvergiftungen und Alkohol schützt. Wie bereits erwähnt, ist Cystein von entscheidender Bedeutung für die Produktion von Glutathion. NAC erhöht den Glutathionspiegel (ein niedriger Glutathionspiegel wird mit einem erhöhten Gehalt an Schilddrüsenantikörpern in Verbindung gebracht) und verhindert oxidative Schäden. Es ist auch wirksam bei der Entgiftung von Schwermetallen wie Quecksilber aus dem Körper.
  • Taurin – Taurin ist eine vielseitige Aminosäure, die u.a. ein Antioxidans und ein Neurotransmitter ist. Sie unterstützt die Entgiftung in der Leber und ist an der Regulierung des Immunsystems und der Antioxidationsfunktion beteiligt. Tierstudien haben gezeigt, dass Taurin in der Lage ist, sowohl Schilddrüsen- als auch Nierenschäden bei Ratten, die chronisch hohen Fluoridkonzentrationen ausgesetzt waren, rückgängig zu machen. In einer Übersichtsarbeit wurde festgestellt, dass Taurin die durch industrielle Insektizide und Blei verursachten Schilddrüsenschäden reduziert; außerdem wurde festgestellt, dass Taurin eine schützende Rolle bei der Neurodegeneration spielt, indem es die toxischen Auswirkungen einiger Metalle reduziert.
  • L-Glutathion – L-Glutathion ist das wichtigste Antioxidans des Körpers und an zahlreichen kritischen Funktionen beteiligt, wie z. B. der Immunantwort, der antioxidativen Abwehr, der Genexpression, dem Nährstoffmetabolismus und anderen zellulären Funktionen. Es ist ein Radikalenfänger und schützt den Körper vor oxidativem Stress. Chronische Entzündungen (aufgrund falscher Ernährung, Infektionen, Stress usw.) können zu einem Mangel führen und wurden mit höheren TPO-Antikörperspiegeln sowie mit einem höheren TSH-Wert in Verbindung gebracht. Vorstufen von L-Glutathion sind NAC und Glutamin.
  • L-Methionin – Dies ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die zum Aufbau von Proteinen beiträgt, andere wichtige Aminosäuren (Cystein und Taurin) synthetisiert und wichtige Moleküle im Körper produziert, darunter Glutathion und ein natürlich vorkommendes Antidepressivum namens S-Adenosyl-L-Methionin. Methionin und Lysin bilden zusammen Carnitin. Methionin ist wichtig für die Phase II der Entgiftung (es unterstützt den Sulfatierungsweg) und hilft bei der Aufnahme von zwei lebenswichtigen Schilddrüsennährstoffen, Selen und Zink. Außerdem senkt es den Histamingehalt, was sich positiv auf den Schlaf auswirken kann. Methionin kann die Stimmung verbessern. Der Methionin-Stoffwechsel hängt von einem ausreichenden Gehalt an B12, B6, Magnesium und Folat ab. Bei Menschen mit Methioninmangel kann die Entgiftung von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei, Arsen und Kadmium beeinträchtigt sein. Weitere Symptome eines Mangels können Entzündungen, Kopfschmerzen, Skelettstörungen und Kurzsichtigkeit sein.
  • L-Ornithin – Es hat sich gezeigt, dass L-Ornithin die Entgiftung von Ammoniak im Körper fördert. Ammoniak ist ein Abfallprodukt, das der Körper bei der Eiweißverdauung produziert und das von bestimmten Krankheitserregern gebildet werden kann, die bei Hashimoto häufig auftreten. (Ammoniak wird normalerweise von der Leber verarbeitet und in ein anderes Abfallprodukt namens Harnstoff umgewandelt; Harnstoff wird mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden; eine überforderte Leber kann aber zu einem Ammoniak-Rückstau führen. Es wurde auch festgestellt, dass L-Ornithin Stress abbaut, Müdigkeit verringert und die Schlafqualität verbessert sowie die Ausschüttung von Wachstumshormonen steigert (was vor allem nach dem Einschlafen geschieht) und eine positive Wirkung auf die Cortisol-/Stressreaktion des Körpers hat.

Kleiner Hinweis an dieser Stelle: Es gibt Medikamente, die einen negativen Einfluß auf den Aminosäurenhaushalt haben, so z.B. ACE-Hemmer, Blutverdünner, Antikonvulsiva, Diuretika, Chloroquin, Clozapin, Lactulose, Lithium oder Steroide u.a.. Sprich hier am besten Deinen behandelnden Arzt darauf an, ob die Medikamente, die Du einnimmst, ggf. Deinen Aminosäurenhaushalt beeinträchtigen können und kläre mit ihm, ob hier ggf. ein Wechsel des Medikaments erfolgen kann.

Jetzt hast Du schon einmal einen kleinen Eindruck erhalten, warum Aminosäuren eine so kolossal wichtige Rolle beim Hashimoto spielen. Das ist auch der Grund, warum ich in meinen Mentorings und auch im Schilddrüsen Empowerment Kurs einen so großen Wert darauf lege. Wenn Du im Kurs dabeisein willst, dann sichere Dir hier direkt Deinen Platz auf der Warteliste:

Kommen wir noch zu ein paar anderen bemerkenswerten Aminosäuren

Lysin: ist ein Bestandteil mehrerer Strukturproteine und Enzyme. Wie bereits erwähnt, kann diese Aminosäure das Wiederauftreten von Herpes verhindern. Außerdem ist sie für verschiedene Prozesse wie die Transaminierung (oder Verlagerung) von Aminosäuren erforderlich. Ein Mangel an dieser Aminosäure kann die Aktivität von Vitamin B6 einschränken. In einigen Fällen kann bei Personen, die Anzeichen und Symptome eines B6-Mangels zeigen (schlechtes Erinnerungsvermögen an Träume, nachlassende Muskelspannung, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und Muskelschwäche), stattdessen ein Mangel an Lysin vorliegen. Lysin ist hauptsächlich in tierischen Eiweißquellen enthalten. Während Lysin in einigen Hülsenfrüchten enthalten ist, fehlt es den meisten pflanzlichen Quellen an dieser Aminosäure, so dass Vegetarier und Veganer anfälliger für Lysinmangel sind. Dies kann vor allem für Kinder schädlich sein, die im Allgemeinen 10 mg Lysin pro kg Körpergewicht benötigen.

Tyrosin – Die Aminosäure Tyrosin ist ein Vorläufer des Schilddrüsenhormons Thyroxin und mehrerer Neurotransmitter (Dopamin, Noradrenalin). Es hat sich gezeigt, dass L-Tyrosin die positive Stimmung und die kognitiven Funktionen verbessert, insbesondere in Stresssituationen.

Bitte beachte jedoch, dass die Einnahme von Tyrosin bei Hashimoto etwas umstritten ist.

Tyrosin kann zwar die Produktion von Schilddrüsenhormonen steigern, aber auch die Produktion von Nebennierenhormonen erhöhen, was problematisch sein kann, wenn eine Person überaktive Nebennieren und übermäßige Cortisol-Stresshormonspiegel hat (was bei den meisten Menschen der Fall ist). Kleine Mengen von Tyrosin aus eiweißhaltigen Nahrungsquellen oder elementaren Nahrungsergänzungsmitteln können keine Probleme verursachen, aber es ist sinnvoll, bei der Einnahme von hochdosierten Tyrosin-Ergänzungen Vorsicht walten zu lassen. Du solltest auf jeden Fall mit Deinem Arzt sprechen, bevor Du eine hochdosierte Tyrosin-Ergänzung startest.

Tryptophan – Tryptophan ist eine Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin. Entzündungen können Ihr Gehirn dazu veranlassen, es in angstauslösende Chemikalien umzuwandeln, anstatt in die Neurotransmitter Serotonin (Glück!) und Melatonin (Schlaf!). Für die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin ist das Vitamin B6 erforderlich, weshalb manche Menschen mit niedrigem B6-Spiegel einen Mangel an dieser Aminosäure haben können.

In einer Studie wurde festgestellt, dass Probanden, die höhere Tryptophanmengen zu sich nahmen, deutlich weniger reizbar und depressiv waren und weniger Angstzustände aufwiesen als Probanden, die niedrigere Mengen zu sich nahmen. Tryptophan wird manchmal bei der Behandlung von Menschen mit saisonalen affektiven Störungen eingesetzt. Inzwischen gibt es immer mehr Forschungsarbeiten zu Stimmungsschwankungen, Angstzuständen, Depressionen und psychiatrischen Erkrankungen, bei denen Ärzte die Aminosäuretherapie zur Unterstützung der psychischen Gesundheit mit Erfolg einsetzen.

Abschließende Überlegungen zu Aminosäuren

Aminosäuren sind in den Proteinen enthalten, die wir essen, und werden in unserem Körper aus anderen Aminosäuren sowie aus wichtigen Nährstoffen wie B12, Selen und Zink hergestellt. Menschen mit Hashimoto-Syndrom sind häufig von einer schlechten Proteinverdauung betroffen, entweder aufgrund von Ernährungsgewohnheiten (kohlenhydratreiche Ernährung oder entzündungsfördernde Proteine wie Milchprodukte), zu wenig Magensäure oder Nährstoffmangel. (Wie bereits erwähnt, beeinträchtigen bestimmte Defizite die Gesundheit unseres Darmmikrobioms oder die Entgiftungsfähigkeit unseres Körpers).

Aminosäuren sind für viele verschiedene Prozesse und Körperfunktionen unerlässlich, und die Entgiftung ist eine davon. Eine unzureichende Entgiftung ist ein häufiges Problem bei Hashimoto-Syndrom. Insbesondere müssen wir den Phase-II-Entgiftungsweg unserer Leber unterstützen, um sicherzustellen, dass die in Phase I aus den Fettspeichern unseres Körpers freigesetzten Toxine nicht wieder freigesetzt und recycelt werden, wodurch die ohnehin schon toxische Belastung unserer Leber noch erhöht wird. Die Erhöhung unseres Aminosäurespiegels kann unsere Entgiftung unterstützen.

Grundsätzlich immer wichtig: Besprich bitte neue Nahrungsergänzungsmittel immer mit Deinem Arzt, da er/sie Deine spezielle gesundheitliche Situation kennt und weiß, ob die Einnahme zusätzlicher Aminosäuren für Dich geeignet ist. Wenn Du Fragen hast, dann stelle sie mir gerne hier unter dem Artikel oder vernetze Dich mit mir auf Instagram!

Referenzen

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